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Chirurgie vor 100 Jahren

Historische Studie über das 18. Jahrhundert aus dem Jahre 1876

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Es ist besorgniserregend, dass das historische Wissen in der Medizin mit jeder Generation abnimmt. Oft wird angenommen, dass das Wissen junger Arbeiter höchstens 3-5 Jahre zurückreicht. Was vor wenigen Jahren veröffentlicht wurde, scheint nicht mehr relevant zu sein. Je weiter die medizinischen Naturwissenschaften voranschreiten, desto dringlicher wird die Frage, ob es für praktizierende Ärzte möglich ist, diesen Fortschritten zu folgen. Der junge Doktor, der mit dem festen Vorsatz in die Praxis eintritt, der Wissenschaft treu zu bleiben, sieht sich bald einem entscheidenden Scheideweg gegenüber. Hier entscheidet nicht das Talent, sondern der Charakter, welcher Weg eingeschlagen wird. Die Wahl ist gravierend, da sie oft das gesamte Leben beeinflusst. Entweder verabschiedet er sich von der Wissenschaft und wird Teil der medizinischen Handwerker, wobei er möglicherweise auf fragwürdige Methoden zurückgreift, oder er strebt danach, sich den Ruf eines wissenschaftlichen Praktikers zu erarbeiten. Nach den anstrengenden Prüfungsjahren könnte man sich jedoch eine gewisse Ruhe gönnen, da die universitären Kenntnisse in den ersten Jahren ausreichend sein sollten.

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Chirurgie vor 100 Jahren, G. Fischer, Gerhard Fischer, R. Winau, Gabriele Fischer

Język
Rok wydania
1978
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Chirurgie vor 100 Jahren
Podtytuł
Historische Studie über das 18. Jahrhundert aus dem Jahre 1876
Język
niemiecki
Rok wydania
1978
Oprawa
twarda
Liczba stron
596
ISBN10
3540087516
ISBN13
9783540087519
Seria
Opis
Es ist besorgniserregend, dass das historische Wissen in der Medizin mit jeder Generation abnimmt. Oft wird angenommen, dass das Wissen junger Arbeiter höchstens 3-5 Jahre zurückreicht. Was vor wenigen Jahren veröffentlicht wurde, scheint nicht mehr relevant zu sein. Je weiter die medizinischen Naturwissenschaften voranschreiten, desto dringlicher wird die Frage, ob es für praktizierende Ärzte möglich ist, diesen Fortschritten zu folgen. Der junge Doktor, der mit dem festen Vorsatz in die Praxis eintritt, der Wissenschaft treu zu bleiben, sieht sich bald einem entscheidenden Scheideweg gegenüber. Hier entscheidet nicht das Talent, sondern der Charakter, welcher Weg eingeschlagen wird. Die Wahl ist gravierend, da sie oft das gesamte Leben beeinflusst. Entweder verabschiedet er sich von der Wissenschaft und wird Teil der medizinischen Handwerker, wobei er möglicherweise auf fragwürdige Methoden zurückgreift, oder er strebt danach, sich den Ruf eines wissenschaftlichen Praktikers zu erarbeiten. Nach den anstrengenden Prüfungsjahren könnte man sich jedoch eine gewisse Ruhe gönnen, da die universitären Kenntnisse in den ersten Jahren ausreichend sein sollten.