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Der Begriff des Widerspruchs

Eine Studie zur Dialektik Kants und Hegels

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Michael Wolff zeigt in seinem Buch, wie ein seit dem 19. Jahrhundert diskutiertes Problem in Bezug auf Hegels Lehre vom Widerspruch gelöst werden kann. Es wird untersucht, wie sich Hegels Konzept des Widerspruchs zur logischen Grundbegrifflichkeit verhält. Wolff widerspricht dem Missverständnis, dass Hegels Logik einen neuartigen Begriff „dialektischer“ Widersprüche einführt, und widerlegt den Vorwurf, dass dieser Begriff auf logischer Verwirrung beruht und die Unterscheidungen in der Syllogistik sowie Kants Oppositionstheorie ignoriert. Tatsächlich wird in Hegels Werken nicht von dialektischen Widersprüchen gesprochen. Ein zentrales Anliegen von Hegels Wissenschaft der Logik ist die Klärung dessen, was ein (logischer) Widerspruch ist. Wolff zeigt, dass Hegels Ansatz auf einer kritischen Würdigung der Oppositionstheorie basiert, die Kant in seiner Kritik der reinen Vernunft entwickelt hat. Der erste Teil des Buches bietet eine detaillierte Analyse dieser Theorie, während der zweite Teil Hegels Begriffe des Gegensatzes und Widerspruchs in seiner Logik und Enzyklopädie behandelt. Es wird deutlich, dass Hegels Erklärung des arithmetischen Begriffs der Negativität, der auch in Kants Theorie eine zentrale Rolle spielt, für seine Kantkritik von grundlegender Bedeutung ist. Dadurch werden interessante systematische Verbindungen zwischen Mathematik, formaler Logik und Hegelscher Dialektik sichtbar.

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Der Begriff des Widerspruchs, Michael Wolff

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Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Begriff des Widerspruchs
Podtytuł
Eine Studie zur Dialektik Kants und Hegels
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
282
ISBN10
3943334082
ISBN13
9783943334081
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Michael Wolff zeigt in seinem Buch, wie ein seit dem 19. Jahrhundert diskutiertes Problem in Bezug auf Hegels Lehre vom Widerspruch gelöst werden kann. Es wird untersucht, wie sich Hegels Konzept des Widerspruchs zur logischen Grundbegrifflichkeit verhält. Wolff widerspricht dem Missverständnis, dass Hegels Logik einen neuartigen Begriff „dialektischer“ Widersprüche einführt, und widerlegt den Vorwurf, dass dieser Begriff auf logischer Verwirrung beruht und die Unterscheidungen in der Syllogistik sowie Kants Oppositionstheorie ignoriert. Tatsächlich wird in Hegels Werken nicht von dialektischen Widersprüchen gesprochen. Ein zentrales Anliegen von Hegels Wissenschaft der Logik ist die Klärung dessen, was ein (logischer) Widerspruch ist. Wolff zeigt, dass Hegels Ansatz auf einer kritischen Würdigung der Oppositionstheorie basiert, die Kant in seiner Kritik der reinen Vernunft entwickelt hat. Der erste Teil des Buches bietet eine detaillierte Analyse dieser Theorie, während der zweite Teil Hegels Begriffe des Gegensatzes und Widerspruchs in seiner Logik und Enzyklopädie behandelt. Es wird deutlich, dass Hegels Erklärung des arithmetischen Begriffs der Negativität, der auch in Kants Theorie eine zentrale Rolle spielt, für seine Kantkritik von grundlegender Bedeutung ist. Dadurch werden interessante systematische Verbindungen zwischen Mathematik, formaler Logik und Hegelscher Dialektik sichtbar.