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Wenn es Winter wird in meinem Garten

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(Leseprobe) „Gerade dann, wenn der Herbst alle seine bunten Farben über das Land und den verlassenen Weinberggarten, hoch über der Stadt, ausgeschüttet hat, zieht mit leisen Schritten, wie ein Dieb in der Nacht, der Winter ein und hinterlässt seine ersten Spuren. Bereift und frostig versteckt er sie, noch ganz verstohlen, unter dem zusammengewehten Laub zu seinen Füßen. Staunend nimmt er wahr, wie verschwenderisch die Farben des Herbstes mit den Blättern spielten und wie willig die weißstämmige Birke ihre Lichter entzündete zum späten, zum letzten Fest. Manchmal fuhr ein stürmischer Wind, wie ein vorbeibrausender Zug der Zeit durch die blättrigen Straßen, die ziegelroten Dächer der kleinen Laubhütten und hinweg über niedrige Hügel und flache Höhlen aus farbigen Blättern, die sich auf dem nassen Grase zusammengerottet hatten … Pfeifend und brausend fegte er noch die allerletzten Blätter von den Bäumen und warf sie übermütig in die aufgeladene Luft. Dann wirbelte er sie wild durcheinander und legte sie mit einer kleinen Verbeugung wie einen letzten Gruß auf die feuchte Erde nieder …“

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Wenn es Winter wird in meinem Garten, Rosemarie Doms

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wenn es Winter wird in meinem Garten
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
64
ISBN10
3799511725
ISBN13
9783799511728
Seria
Kategorie
Opis
(Leseprobe) „Gerade dann, wenn der Herbst alle seine bunten Farben über das Land und den verlassenen Weinberggarten, hoch über der Stadt, ausgeschüttet hat, zieht mit leisen Schritten, wie ein Dieb in der Nacht, der Winter ein und hinterlässt seine ersten Spuren. Bereift und frostig versteckt er sie, noch ganz verstohlen, unter dem zusammengewehten Laub zu seinen Füßen. Staunend nimmt er wahr, wie verschwenderisch die Farben des Herbstes mit den Blättern spielten und wie willig die weißstämmige Birke ihre Lichter entzündete zum späten, zum letzten Fest. Manchmal fuhr ein stürmischer Wind, wie ein vorbeibrausender Zug der Zeit durch die blättrigen Straßen, die ziegelroten Dächer der kleinen Laubhütten und hinweg über niedrige Hügel und flache Höhlen aus farbigen Blättern, die sich auf dem nassen Grase zusammengerottet hatten … Pfeifend und brausend fegte er noch die allerletzten Blätter von den Bäumen und warf sie übermütig in die aufgeladene Luft. Dann wirbelte er sie wild durcheinander und legte sie mit einer kleinen Verbeugung wie einen letzten Gruß auf die feuchte Erde nieder …“