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Sterben kann jeder

Roman

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Das Höfle bildet einen typischen Dorfkern an der alten Handelsstraße nach Italien, doch die verwinkelten Häuser und überdachten Außentreppen gehören der Vergangenheit an, da das Höfle am 11. Oktober 1972 bis auf die Grundmauern abbrannte. In dieser Nacht kam Jodok Kaufmann ums Leben, der mit seiner Frau Ilse und den Söhnen Martin und Lorenz in Haus Nummer 36 lebte. Zeugen berichteten, dass Ilse ihn ins Flammenmeer stieß, während andere in derselben Bewegung einen Rettungsversuch sahen. Jahre später, am 24. Juli 2008, besucht Lorenz, ein arbeitsloser Zahntechniker, seine Mutter im Altersheim St. Florin. Dort erfährt er von ihrer Vergangenheit: Ilse hatte Jodok in Norddeutschland kennengelernt und unter schwierigen Umständen geheiratet. Während des Krieges verlor sie ihn aus den Augen; Jodok galt als vermisst, war jedoch nach der Befreiung mehrere Jahre in Buchenwald. Trotz seiner Liechtensteiner Staatsbürgerschaft wurde er erst 1948 freigelassen. Als das Paar 1950 in Jodoks Heimat zog, fiel es Ilse schwer, sich in die alemannische Kultur einzugewöhnen. Zudem trug sie eine tiefe Kränkung und einen Betrug mit sich, den sie ihm nie verziehen hat. Der Autor begleitet seine Protagonisten über Zeit und Raum hinweg und entwirrt ihre komplexen Lebensgeschichten in einem literarischen Furioso.

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Sterben kann jeder, Jens Dittmar

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Sterben kann jeder
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Bucher
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
Liczba stron
170
ISBN10
3990181254
ISBN13
9783990181256
Seria
Opis
Das Höfle bildet einen typischen Dorfkern an der alten Handelsstraße nach Italien, doch die verwinkelten Häuser und überdachten Außentreppen gehören der Vergangenheit an, da das Höfle am 11. Oktober 1972 bis auf die Grundmauern abbrannte. In dieser Nacht kam Jodok Kaufmann ums Leben, der mit seiner Frau Ilse und den Söhnen Martin und Lorenz in Haus Nummer 36 lebte. Zeugen berichteten, dass Ilse ihn ins Flammenmeer stieß, während andere in derselben Bewegung einen Rettungsversuch sahen. Jahre später, am 24. Juli 2008, besucht Lorenz, ein arbeitsloser Zahntechniker, seine Mutter im Altersheim St. Florin. Dort erfährt er von ihrer Vergangenheit: Ilse hatte Jodok in Norddeutschland kennengelernt und unter schwierigen Umständen geheiratet. Während des Krieges verlor sie ihn aus den Augen; Jodok galt als vermisst, war jedoch nach der Befreiung mehrere Jahre in Buchenwald. Trotz seiner Liechtensteiner Staatsbürgerschaft wurde er erst 1948 freigelassen. Als das Paar 1950 in Jodoks Heimat zog, fiel es Ilse schwer, sich in die alemannische Kultur einzugewöhnen. Zudem trug sie eine tiefe Kränkung und einen Betrug mit sich, den sie ihm nie verziehen hat. Der Autor begleitet seine Protagonisten über Zeit und Raum hinweg und entwirrt ihre komplexen Lebensgeschichten in einem literarischen Furioso.