Bookbot

Laienherrschaft

18 Exkurse zum Verhältnis von Künsten und Medien

Więcej o książce

Die geforderte Freiheit des Einzelnen, Kunst nach eigenem Gutdünken zu rezipieren, zu genießen und zu produzieren, ist heute Realität. Wir leben im Zeitalter der Laienherrschaft in den Künsten und den damit verbundenen Medien, einem Regime, das auf der Dynamik der Massen-Individualisierung und dem Kontrollverlust etablierter Autoritäten beruht. In diesem Kontext ist jede Geltung relativ, und die Demokratisierung zeigt sich in ihrer Ambivalenz. Die Essays und Interviews des Bandes beleuchten die Rolle des Kulturpublizisten. Wie beeinflussen Ökonomisierung und Digitalisierung sein Selbstverständnis? Welche Veränderungen gibt es in der Rollenverteilung zwischen Publizist und Künstler? Und wie verhält sich der Publizist gegenüber dem zunehmend eigenständigen Rezipienten? Der zeitgenössische Kulturpublizist agiert als Diskursproduzent und als Weitererzähler flüchtiger Wahrnehmungen, gleichzeitig entwickelt er als Interpret und Leser seine Stimme als „Laie“ – unabhängig von den Reinheits- und Absicherungsgeboten der Wissenschaft. Eine Kultur des Interpretierens, die aus der Laienperspektive heraus entsteht, ist in Zeiten der Digitalisierung eine wertvolle, omnipräsente und zugleich bedrohte Ressource. Mit Zeichnungen von Yves Netzhammer.

Zakup książki

Laienherrschaft, Ruedi Widmer, Netzhammer, Yves

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Laienherrschaft
Podtytuł
18 Exkurse zum Verhältnis von Künsten und Medien
Język
niemiecki
Wydawca
Diaphanes
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
317
ISBN10
3037344520
ISBN13
9783037344521
Seria
Opis
Die geforderte Freiheit des Einzelnen, Kunst nach eigenem Gutdünken zu rezipieren, zu genießen und zu produzieren, ist heute Realität. Wir leben im Zeitalter der Laienherrschaft in den Künsten und den damit verbundenen Medien, einem Regime, das auf der Dynamik der Massen-Individualisierung und dem Kontrollverlust etablierter Autoritäten beruht. In diesem Kontext ist jede Geltung relativ, und die Demokratisierung zeigt sich in ihrer Ambivalenz. Die Essays und Interviews des Bandes beleuchten die Rolle des Kulturpublizisten. Wie beeinflussen Ökonomisierung und Digitalisierung sein Selbstverständnis? Welche Veränderungen gibt es in der Rollenverteilung zwischen Publizist und Künstler? Und wie verhält sich der Publizist gegenüber dem zunehmend eigenständigen Rezipienten? Der zeitgenössische Kulturpublizist agiert als Diskursproduzent und als Weitererzähler flüchtiger Wahrnehmungen, gleichzeitig entwickelt er als Interpret und Leser seine Stimme als „Laie“ – unabhängig von den Reinheits- und Absicherungsgeboten der Wissenschaft. Eine Kultur des Interpretierens, die aus der Laienperspektive heraus entsteht, ist in Zeiten der Digitalisierung eine wertvolle, omnipräsente und zugleich bedrohte Ressource. Mit Zeichnungen von Yves Netzhammer.