Bookbot

Palaestra - 314: Grenzüberschreitungen zwischen Realität und Fiktion

Parametry

  • 284 strony
  • 10 godzin czytania

Więcej o książce

Traditionelle Konzepte engagierter Literatur beruhen auf zwei grundlegenden Annahmen: Einer dem literarischen Text eingeschriebenen emanzipatorischen Utopie sowie der Einflussnahme auf die Einstellung des Lesers und damit letztlich auch auf lebensweltliche Zusammenhänge. Die Postmodernedebatte hat dagegen das Subjekt als Sinn konstituierende und in seinen Handlungen autonome Instanz in Frage gestellt und gezeigt, dass Erkenntnis und Sinn Ausdruck von gesellschaftlichen Machtverhältnissen und Diskursen sind. Dies hat Einfluss auf das postmoderne Textverständnis. Es fragt sich, ob es unter diesen Bedingungen überhaupt möglich ist, engagierte Literatur zu schreiben? Am Beispiel zweier skandinavischer Autorinnen setzt sich die Arbeit mit dem Problem auseinander, wie emanzipatorisches Denken auf eine neue Grundlage gestellt werden kann. Inger Christensens und Kjartan Fløgstads engagierte Ästhetik bindet den Leser in einen Dialog mit dem Text ein. Die Lektüre wird zu einer Überschreitung der Grenzen zwischen Lebenswelt und Kunst, zwischen Realität und Fiktion.

Zakup książki

Palaestra - 314: Grenzüberschreitungen zwischen Realität und Fiktion, Kirsten Wechsel

Język
Rok wydania
2001
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Palaestra - 314: Grenzüberschreitungen zwischen Realität und Fiktion
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Liczba stron
284
ISBN10
3525205872
ISBN13
9783525205877
Seria
Opis
Traditionelle Konzepte engagierter Literatur beruhen auf zwei grundlegenden Annahmen: Einer dem literarischen Text eingeschriebenen emanzipatorischen Utopie sowie der Einflussnahme auf die Einstellung des Lesers und damit letztlich auch auf lebensweltliche Zusammenhänge. Die Postmodernedebatte hat dagegen das Subjekt als Sinn konstituierende und in seinen Handlungen autonome Instanz in Frage gestellt und gezeigt, dass Erkenntnis und Sinn Ausdruck von gesellschaftlichen Machtverhältnissen und Diskursen sind. Dies hat Einfluss auf das postmoderne Textverständnis. Es fragt sich, ob es unter diesen Bedingungen überhaupt möglich ist, engagierte Literatur zu schreiben? Am Beispiel zweier skandinavischer Autorinnen setzt sich die Arbeit mit dem Problem auseinander, wie emanzipatorisches Denken auf eine neue Grundlage gestellt werden kann. Inger Christensens und Kjartan Fløgstads engagierte Ästhetik bindet den Leser in einen Dialog mit dem Text ein. Die Lektüre wird zu einer Überschreitung der Grenzen zwischen Lebenswelt und Kunst, zwischen Realität und Fiktion.