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Ein zentrales Problem gegenwärtiger Ästhetik ist die Überwindung der schlechten Alternative zwischen der abstrakten Wiederaufnahme der avantgardistischen Forderung einer Aufhebung der Kunst in die Lebenspraxis und einer nicht minder abstrakten Bestätigung der herrschenden Institution Kunst. Sie ist nur durch Kritik herbeizuführen. Ihr Gegenstand wären die Kategorien der Autonomieästhetik: Das Genie, der auratische Werkbegriff und die kontemplative Rezeption. Bezugspunkt der Kritik hätte nicht ein vermeintliches Wissen von der richtigen Institutionalisierung der Kunst zu sein, sondern die Ansätze, die sich gegenwärtiger Kunstproduktion abgewinnen lassen. Wenn z.B. Peter Weiss in der "Ästhetik des Widerstands" eine Gruppe antifaschistischer proletarischer Jugendlicher darstellt, die sich Werke der Vergangenheit so aneignen, dass diese für ihre eigene gesellschaftliche Praxis Bedeutung gewinnen, dann ist darin die Möglichkeit eines nicht-auratischen Umgangs mit Kunstwerken (wenn auch nur in der Fiktion) vorgezeichnet.
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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 419: Zur Kritik der idealistischen Ästhetik, Peter Bürger
- Język
- Rok wydania
- 1983
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Bardzo dobry
- Cena
- 35,48 zł
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- Tytuł
- Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 419: Zur Kritik der idealistischen Ästhetik
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Peter Bürger
- Wydawca
- Suhrkamp
- Rok wydania
- 1983
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 223
- ISBN10
- 3518280198
- ISBN13
- 9783518280195
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Ein zentrales Problem gegenwärtiger Ästhetik ist die Überwindung der schlechten Alternative zwischen der abstrakten Wiederaufnahme der avantgardistischen Forderung einer Aufhebung der Kunst in die Lebenspraxis und einer nicht minder abstrakten Bestätigung der herrschenden Institution Kunst. Sie ist nur durch Kritik herbeizuführen. Ihr Gegenstand wären die Kategorien der Autonomieästhetik: Das Genie, der auratische Werkbegriff und die kontemplative Rezeption. Bezugspunkt der Kritik hätte nicht ein vermeintliches Wissen von der richtigen Institutionalisierung der Kunst zu sein, sondern die Ansätze, die sich gegenwärtiger Kunstproduktion abgewinnen lassen. Wenn z.B. Peter Weiss in der "Ästhetik des Widerstands" eine Gruppe antifaschistischer proletarischer Jugendlicher darstellt, die sich Werke der Vergangenheit so aneignen, dass diese für ihre eigene gesellschaftliche Praxis Bedeutung gewinnen, dann ist darin die Möglichkeit eines nicht-auratischen Umgangs mit Kunstwerken (wenn auch nur in der Fiktion) vorgezeichnet.



