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Der überspielte Volkswille

Die Badener im südwestdeutschen Neugliederungsgeschehen (1945-1970). Fakten und Dokumente

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Die Feier zum 40. Geburtstag der Gründung Baden-Württembergs hat die Diskussion über dessen Entstehen neu entfacht. Aus badischer Sicht war die Gründung kein „Modell deutscher Möglichkeiten“ (Th. Heuss), sondern Ergebnis politischer Manipulation. Bei der Abstimmung 1951 wurde der badische Mehrheitswille überspielt und bis 1970 eine mögliche Revision verschleppt. Denn Stuttgart und Bonn ließen diese Abstimmungen nur als Akklamation ihrer Ziele zu, nachdem sie sich durch mehrfache demoskopische Gutachten abgesichert hatten. Das Buch zeigt dem Politiker wie auch dem politisch interessierten Bürger, wie ein Länderzusammenschluß nicht durchgeführt werden darf, zumal wenn dieser nicht innerstaatlich, sondern übernational und dazu in einer Zeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten und übernationaler Strukturkrisen erfolgen soll. Das Autorenteam, eine geglückte Mischung aus damaligen Akteuren, Zeitzeugen und anerkannten Wissenschaftlern, konnte aus der nötigen Distanz und teilweise aus bisher nicht zugänglichem Archivmaterial ein nahezu vollständiges Bild der damaligen Vorgänge und Weichenstellungen entstehen lassen.

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Der überspielte Volkswille, Robert Albiez, Karl Glunk, Reinhold Grundemann, Karl H. Neumayer, Paul-Ludwig Weinacht

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der überspielte Volkswille
Podtytuł
Die Badener im südwestdeutschen Neugliederungsgeschehen (1945-1970). Fakten und Dokumente
Język
niemiecki
Rok wydania
1992
Oprawa
twarda
Liczba stron
474
ISBN10
3789028215
ISBN13
9783789028212
Seria
Opis
Die Feier zum 40. Geburtstag der Gründung Baden-Württembergs hat die Diskussion über dessen Entstehen neu entfacht. Aus badischer Sicht war die Gründung kein „Modell deutscher Möglichkeiten“ (Th. Heuss), sondern Ergebnis politischer Manipulation. Bei der Abstimmung 1951 wurde der badische Mehrheitswille überspielt und bis 1970 eine mögliche Revision verschleppt. Denn Stuttgart und Bonn ließen diese Abstimmungen nur als Akklamation ihrer Ziele zu, nachdem sie sich durch mehrfache demoskopische Gutachten abgesichert hatten. Das Buch zeigt dem Politiker wie auch dem politisch interessierten Bürger, wie ein Länderzusammenschluß nicht durchgeführt werden darf, zumal wenn dieser nicht innerstaatlich, sondern übernational und dazu in einer Zeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten und übernationaler Strukturkrisen erfolgen soll. Das Autorenteam, eine geglückte Mischung aus damaligen Akteuren, Zeitzeugen und anerkannten Wissenschaftlern, konnte aus der nötigen Distanz und teilweise aus bisher nicht zugänglichem Archivmaterial ein nahezu vollständiges Bild der damaligen Vorgänge und Weichenstellungen entstehen lassen.