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Tiger! Tiger!

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"Tiger! Tiger!" (Harimau! Harimau!) ist der fünfte Roman des Schriftstellers. Mochtar Lubis zeigt darin naturnahe, nicht-städtisches Leben vor einem kulturell festgefügten Hintergrund: Im Dschungel Sumatras wird eine Gruppe von Harzsammlern durch einen hungrigen Tiger verfolgt. Nacheinander werden die Männer angegriffen und tödlich verletzt. Die Konzeption der Romanfiguren spiegelt dabei ein hierarchisches Gesellschaftsprinzip, das sich auf Respekt vor Alter und Erfahrung stützt und Schamanismus einbezieht. Die Gruppe bleibt so lange intakt, bis der in ihrer Vorstellung möglicherweise gottgesandte Tiger sie bedroht und und für ihre Sünden bestraft. In dieser Situation zerbricht die Fassade der Unschuldigkeit des charimatischen Anführers der Gruppe, eines hochgeachteten Schamanen, der seine kriminelle Vergangenheit plötzlich selbst offenbart - eine Allegorie auf den Machtverlust Surkanos nach dem Staatsstreich von 1695. Unabhängig davon fließen in diesem Buch die Archetypen allgemein-menschlciher, rationaler und irrationaler Ängste mit traditionellen indonesischen Glaubensvorstellungen zusammen. In Verbindung mit einer unverklärten Naturbeschreibung bietet dieser Roman daher eine vielschichtige Annäherung an die komplexen kulturellen Glaubens- und Wertesysteme Indonesiens.

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Tiger! Tiger!, Diethelm Hofstra, Mochtar Lubis

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Tiger! Tiger!
Język
niemiecki
Wydawca
Horlemann
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
Liczba stron
229
ISBN10
3927905550
ISBN13
9783927905559
Seria
Opis
"Tiger! Tiger!" (Harimau! Harimau!) ist der fünfte Roman des Schriftstellers. Mochtar Lubis zeigt darin naturnahe, nicht-städtisches Leben vor einem kulturell festgefügten Hintergrund: Im Dschungel Sumatras wird eine Gruppe von Harzsammlern durch einen hungrigen Tiger verfolgt. Nacheinander werden die Männer angegriffen und tödlich verletzt. Die Konzeption der Romanfiguren spiegelt dabei ein hierarchisches Gesellschaftsprinzip, das sich auf Respekt vor Alter und Erfahrung stützt und Schamanismus einbezieht. Die Gruppe bleibt so lange intakt, bis der in ihrer Vorstellung möglicherweise gottgesandte Tiger sie bedroht und und für ihre Sünden bestraft. In dieser Situation zerbricht die Fassade der Unschuldigkeit des charimatischen Anführers der Gruppe, eines hochgeachteten Schamanen, der seine kriminelle Vergangenheit plötzlich selbst offenbart - eine Allegorie auf den Machtverlust Surkanos nach dem Staatsstreich von 1695. Unabhängig davon fließen in diesem Buch die Archetypen allgemein-menschlciher, rationaler und irrationaler Ängste mit traditionellen indonesischen Glaubensvorstellungen zusammen. In Verbindung mit einer unverklärten Naturbeschreibung bietet dieser Roman daher eine vielschichtige Annäherung an die komplexen kulturellen Glaubens- und Wertesysteme Indonesiens.