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Lorenzo Da Ponte

Aufbruch in die Neue Welt

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  • 215 stron
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Der italienische Opernlibrettist Lorenzo Da Ponte (1749-1838) hat mit Mozart Musikgeschichte geschrieben, doch sein eigenes Leben und Werk wurden bisher nur schwach beleuchtet. Diese Publikation betrachtet Da Pontes bewegte Lebensgeschichte zwischen Venedig, Wien, London und New York umfassend. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rezeption seines Schaffens, insbesondere der 'Arisierung' Da Pontes und Mozarts während des Nationalsozialismus. Der Band beleuchtet ein faszinierendes Kapitel der Kultur-, Musik- und Literaturgeschichte, das zwischen jüdischer Herkunft und christlichem Umfeld, adeligen Salons und bürgerlicher Identitätsfindung sowie zwischen Alter und Neuer Welt angesiedelt ist. Lorenzo da Ponte, ursprünglich Emanuele Conegliano, war jüdischen Glaubens und nahm seinen neuen Namen an, als seine Familie 1763 zum Katholizismus übertrat. Nach seiner Priesterweihe 1773 wurde er 1774 Lehrer für klassische Literatur. 1783 zog er nach Wien, wo Joseph II. ihn zum Dichter der Hoftheater ernannte. Er verfasste Libretti für verschiedene Komponisten, darunter Antonio Salieri, und wurde berühmt für seine Texte zu den Mozart-Opern. 1793 wurde er Impresario am Kings Theatre in London und 1805 zog er nach New York, wo er 1825 Professor für italienische Literatur am Columbia College wurde.

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Lorenzo Da Ponte, Karl-Albrecht Klinge, Werner Hanak

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Lorenzo Da Ponte
Podtytuł
Aufbruch in die Neue Welt
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
215
ISBN10
377571748X
ISBN13
9783775717489
Seria
Opis
Der italienische Opernlibrettist Lorenzo Da Ponte (1749-1838) hat mit Mozart Musikgeschichte geschrieben, doch sein eigenes Leben und Werk wurden bisher nur schwach beleuchtet. Diese Publikation betrachtet Da Pontes bewegte Lebensgeschichte zwischen Venedig, Wien, London und New York umfassend. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rezeption seines Schaffens, insbesondere der 'Arisierung' Da Pontes und Mozarts während des Nationalsozialismus. Der Band beleuchtet ein faszinierendes Kapitel der Kultur-, Musik- und Literaturgeschichte, das zwischen jüdischer Herkunft und christlichem Umfeld, adeligen Salons und bürgerlicher Identitätsfindung sowie zwischen Alter und Neuer Welt angesiedelt ist. Lorenzo da Ponte, ursprünglich Emanuele Conegliano, war jüdischen Glaubens und nahm seinen neuen Namen an, als seine Familie 1763 zum Katholizismus übertrat. Nach seiner Priesterweihe 1773 wurde er 1774 Lehrer für klassische Literatur. 1783 zog er nach Wien, wo Joseph II. ihn zum Dichter der Hoftheater ernannte. Er verfasste Libretti für verschiedene Komponisten, darunter Antonio Salieri, und wurde berühmt für seine Texte zu den Mozart-Opern. 1793 wurde er Impresario am Kings Theatre in London und 1805 zog er nach New York, wo er 1825 Professor für italienische Literatur am Columbia College wurde.