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Kirche - dem Evangelium Strukturen geben

Theologische Beiträge aus Wissenschaft und Praxis

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  • 247 stron
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"Der Protestantismus tut sich traditionell schwer mit kirchlichen Strukturen. Denn sie gelten als zweitrangig, da die Kirche doch nach reformatorischer Überzeugung in erster Linie durch das Evangelium und durch den von ihm geweckten Glauben definiert ist. Alle Strukturen haben dem Wirksamwerden des Evangeliums nur zu dienen, aber damit kommt ihnen faktisch doch wieder eine eminente Bedeutung zu. Damit hängt es zusammen, daß gegenwärtig Strukturdebatten die protestantisch-kirchliche Szene beherrschen, Debatten, in denen Visionen und Ängste beschworen werden, in denen es u. a. um die Zukunftsfähigkeit von Ortsgemeinden und Landeskirchen, um Kernkompetenzen, um evangelische Identität und um gesellschaftliche Relevanz geht. Hinter dem Reden von Strukturen verbergen sich Fragen nach einer zukunftsfähigen Gestalt kirchlicher Institutionen und Riten, nach einer zeitgemäßen christlichen Religiosität, nach der Rolle des evangelischen Zeugnisses in einer globalisierten Welt. Individuelle Religion, Gemeindepraxis, Kirchenleitung, Mission, Wahrnehmung des Christlichen in einer säkularen oder multireligiösen Gesellschaft sind als Bezugsfelder solchen Fragens nicht voneinander zu trennen.

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Kirche - dem Evangelium Strukturen geben, Hellmut Zschoch, Sören Asmus

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kirche - dem Evangelium Strukturen geben
Podtytuł
Theologische Beiträge aus Wissenschaft und Praxis
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
247
ISBN10
3788723718
ISBN13
9783788723712
Seria
Opis
"Der Protestantismus tut sich traditionell schwer mit kirchlichen Strukturen. Denn sie gelten als zweitrangig, da die Kirche doch nach reformatorischer Überzeugung in erster Linie durch das Evangelium und durch den von ihm geweckten Glauben definiert ist. Alle Strukturen haben dem Wirksamwerden des Evangeliums nur zu dienen, aber damit kommt ihnen faktisch doch wieder eine eminente Bedeutung zu. Damit hängt es zusammen, daß gegenwärtig Strukturdebatten die protestantisch-kirchliche Szene beherrschen, Debatten, in denen Visionen und Ängste beschworen werden, in denen es u. a. um die Zukunftsfähigkeit von Ortsgemeinden und Landeskirchen, um Kernkompetenzen, um evangelische Identität und um gesellschaftliche Relevanz geht. Hinter dem Reden von Strukturen verbergen sich Fragen nach einer zukunftsfähigen Gestalt kirchlicher Institutionen und Riten, nach einer zeitgemäßen christlichen Religiosität, nach der Rolle des evangelischen Zeugnisses in einer globalisierten Welt. Individuelle Religion, Gemeindepraxis, Kirchenleitung, Mission, Wahrnehmung des Christlichen in einer säkularen oder multireligiösen Gesellschaft sind als Bezugsfelder solchen Fragens nicht voneinander zu trennen.