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Yvonne, die Burgunderprinzessin

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Mehr als vierzig Jahre nach seinem ersten Bühnenwerk standen die Dramen und Operetten von Witold Gombrowicz im Schatten seiner Romane. Erst 1980/81 brachte Luc Bondy mit seiner Inszenierung von ›Yvonne, die Burgunderprinzessin‹ in Köln einen Wendepunkt. Diese Aufführung verkörpert Gombrowiczs »Theater der Peinlichkeit« und reflektiert das Dilemma des Individuums in einer absurden Situation: »Nicht ich bin der Dumme, sondern die Situation, in der ich mich befinde, ist dumm.« Gombrowicz thematisiert das »Theatralische der menschlichen Existenz« und verbindet Reflexion mit Spiel, wobei Yvonnes Schicksal am märchenhaften Hof von Burgund als Chiffre fungiert. 1994 präsentierte Tamás Ascher am Wiener Akademietheater mit Anne Bennent in der Titelrolle eine alternative Lesart, die Yvonnes Anders-Sein und ihre Präsenz im Kontext des Hofstaats beleuchtet. Sie stellt die Identität der Gesellschaft in Frage, während sie in ihrer Zurückgezogenheit das Fremde verkörpert und sich gegen eine Gesellschaft behauptet, die an ihren eigenen Ritualen zu zerbrechen droht. Im Fischer Taschenbuch Verlag sind zudem ›Operette‹ (Bd. 7075) und ›Die Trauung. Geschichte.‹ erschienen.

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Yvonne, die Burgunderprinzessin, Witold Gombrowicz

Język
Rok wydania
1982
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
21,22 zł

Metody płatności

3,8
Bardzo dobra
15 Ocena

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Tytuł
Yvonne, die Burgunderprinzessin
Język
niemiecki
Rok wydania
1982
Oprawa
miękka
ISBN10
3596270693
ISBN13
9783596270699
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
Iwona, ksiezniczka Burgunda
Ocena
3,75 z 5
Opis
Mehr als vierzig Jahre nach seinem ersten Bühnenwerk standen die Dramen und Operetten von Witold Gombrowicz im Schatten seiner Romane. Erst 1980/81 brachte Luc Bondy mit seiner Inszenierung von ›Yvonne, die Burgunderprinzessin‹ in Köln einen Wendepunkt. Diese Aufführung verkörpert Gombrowiczs »Theater der Peinlichkeit« und reflektiert das Dilemma des Individuums in einer absurden Situation: »Nicht ich bin der Dumme, sondern die Situation, in der ich mich befinde, ist dumm.« Gombrowicz thematisiert das »Theatralische der menschlichen Existenz« und verbindet Reflexion mit Spiel, wobei Yvonnes Schicksal am märchenhaften Hof von Burgund als Chiffre fungiert. 1994 präsentierte Tamás Ascher am Wiener Akademietheater mit Anne Bennent in der Titelrolle eine alternative Lesart, die Yvonnes Anders-Sein und ihre Präsenz im Kontext des Hofstaats beleuchtet. Sie stellt die Identität der Gesellschaft in Frage, während sie in ihrer Zurückgezogenheit das Fremde verkörpert und sich gegen eine Gesellschaft behauptet, die an ihren eigenen Ritualen zu zerbrechen droht. Im Fischer Taschenbuch Verlag sind zudem ›Operette‹ (Bd. 7075) und ›Die Trauung. Geschichte.‹ erschienen.