
Więcej o książce
Im Jahr 1995 deckt der französische Starphilosoph Jean Baudrillard das perfekte Verbrechen auf: die Ermordung der Realität. Er beschreibt die Gegenwart als eine totale Simulation und erklärt: »So ist die Prophezeiung eingetroffen: Wir leben in einer Welt, in der es die wichtigste Aufgabe des Zeichens ist, die Realität verschwinden zu lassen und dieses Verschwinden zugleich zu vertuschen.« Wenn das Zeichen die Realität nicht mehr abbildet, sondern sie ersetzt, stehen wir vor dem ultimativen Rätsel: Wo ist die Welt geblieben, wenn alles nur noch Simulation ist? Baudrillard zeigt, dass die Technik nicht dazu dient, die Welt zu verstehen, sondern sie durch ein lückenloses Netz aus Daten, Bildern und Codes zu ersetzen. Das Verbrechen ist deshalb »perfekt«, weil es keine Spuren hinterlässt – es gibt kein Opfer, das klagt, und keinen Zeugen, der sich erinnert, wie es »vorher« war. Wir bewegen uns durch eine Welt der totalen Sichtbarkeit, in der das Geheimnisvolle und das Reale einer sterilen Perfektion gewichen sind. Es ist eine Provokation an unseren Verstand: Sind wir die Akteure in diesem Spiel oder nur die Datensätze einer Simulation, die längst die Kontrolle übernommen hat?
Zakup książki
Das perfekte Verbrechen, Jean Baudrillard
- Język
- Rok wydania
- 2026
- Oprawa
- (twarda)
Metody płatności
Nikt jeszcze nie ocenił.
- Tytuł
- Das perfekte Verbrechen
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Jean Baudrillard
- Wydawca
- Matthes & Seitz Berlin
- Rok wydania
- 2026
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 280
- ISBN13
- 9783751821506
- Seria
- Opis
- Im Jahr 1995 deckt der französische Starphilosoph Jean Baudrillard das perfekte Verbrechen auf: die Ermordung der Realität. Er beschreibt die Gegenwart als eine totale Simulation und erklärt: »So ist die Prophezeiung eingetroffen: Wir leben in einer Welt, in der es die wichtigste Aufgabe des Zeichens ist, die Realität verschwinden zu lassen und dieses Verschwinden zugleich zu vertuschen.« Wenn das Zeichen die Realität nicht mehr abbildet, sondern sie ersetzt, stehen wir vor dem ultimativen Rätsel: Wo ist die Welt geblieben, wenn alles nur noch Simulation ist? Baudrillard zeigt, dass die Technik nicht dazu dient, die Welt zu verstehen, sondern sie durch ein lückenloses Netz aus Daten, Bildern und Codes zu ersetzen. Das Verbrechen ist deshalb »perfekt«, weil es keine Spuren hinterlässt – es gibt kein Opfer, das klagt, und keinen Zeugen, der sich erinnert, wie es »vorher« war. Wir bewegen uns durch eine Welt der totalen Sichtbarkeit, in der das Geheimnisvolle und das Reale einer sterilen Perfektion gewichen sind. Es ist eine Provokation an unseren Verstand: Sind wir die Akteure in diesem Spiel oder nur die Datensätze einer Simulation, die längst die Kontrolle übernommen hat?