Bookbot

Clara Zetkin - Die Briefe 1914 bis 1933 (3 Bde.) / Die Briefe 1914 bis 1933

Band 3/1 und 3/2: Die Restaurationsbriefe (1924–1933)

Parametry

  • 1400 stron
  • 49 godzin czytania

Więcej o książce

Die Historiografie hat von der späten Clara Zetkin ein Bild gezeichnet, das sie mal als desorientierte, betreuungswürdige Greisin zeigt, und mal als willensschwache, ja willfährige Stalinistin. Im Stalinismus wurde sie – ähnlich wie ihre Freundin Rosa Luxemburg – bewusst so hoch auf ein Podest gestellt, dass beide »Geehrten« an Kontur verloren. Mit der Veröffentlichung ihrer Briefe gewinnt die Initiatorin des Internationalen Frauentages (1910) nun ihre eigene Stimme zurück. Clara Zetkin war unter den führenden Persönlichkeiten die Einzige, die sich Stalin nicht unterwarf. Bis zu ihrem Lebensende leistete sie Widerstand – zunehmend isoliert, doch nicht völlig vereinsamt. Der vorliegende Band eröffnet neue, bislang wenig bekannte Einblicke in die Stalinisierung des internationalen Kommunismus. So zeigt sich etwa, wie Clara Zetkins Vertrauter, der spätere DDR-Präsident Wilhelm Pieck, als Leiter des Organisationsbüros des Zentralkomitees der KPD seine eigene Ausstoßung aus der Thälmann-KPD verhinderte – indem er seine engsten Freunde sowie den gesamten Parteibezirk Schlesien ausschloss und damit verriet. Dieses Beispiel steht exemplarisch für die innerparteilichen Mechanismen jener Zeit. Jörn Schütrumpf, geb. 1956, ist Historiker und Publizist. Bis 2017 war er Geschäftsführer des Karl Dietz Verlags Berlin und anschließend bis 2022 Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Zakup książki

Clara Zetkin - Die Briefe 1914 bis 1933 (3 Bde.) / Die Briefe 1914 bis 1933, Clara Zetkin

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Clara Zetkin - Die Briefe 1914 bis 1933 (3 Bde.) / Die Briefe 1914 bis 1933
Podtytuł
Band 3/1 und 3/2: Die Restaurationsbriefe (1924–1933)
Język
niemiecki
Wydawca
Dietz
Rok wydania
2026
Oprawa
twarda
Liczba stron
1400
ISBN13
9783320024499
Seria
Opis
Die Historiografie hat von der späten Clara Zetkin ein Bild gezeichnet, das sie mal als desorientierte, betreuungswürdige Greisin zeigt, und mal als willensschwache, ja willfährige Stalinistin. Im Stalinismus wurde sie – ähnlich wie ihre Freundin Rosa Luxemburg – bewusst so hoch auf ein Podest gestellt, dass beide »Geehrten« an Kontur verloren. Mit der Veröffentlichung ihrer Briefe gewinnt die Initiatorin des Internationalen Frauentages (1910) nun ihre eigene Stimme zurück. Clara Zetkin war unter den führenden Persönlichkeiten die Einzige, die sich Stalin nicht unterwarf. Bis zu ihrem Lebensende leistete sie Widerstand – zunehmend isoliert, doch nicht völlig vereinsamt. Der vorliegende Band eröffnet neue, bislang wenig bekannte Einblicke in die Stalinisierung des internationalen Kommunismus. So zeigt sich etwa, wie Clara Zetkins Vertrauter, der spätere DDR-Präsident Wilhelm Pieck, als Leiter des Organisationsbüros des Zentralkomitees der KPD seine eigene Ausstoßung aus der Thälmann-KPD verhinderte – indem er seine engsten Freunde sowie den gesamten Parteibezirk Schlesien ausschloss und damit verriet. Dieses Beispiel steht exemplarisch für die innerparteilichen Mechanismen jener Zeit. Jörn Schütrumpf, geb. 1956, ist Historiker und Publizist. Bis 2017 war er Geschäftsführer des Karl Dietz Verlags Berlin und anschließend bis 2022 Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg der Rosa-Luxemburg-Stiftung.