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Rombach Wissenschaft: Mythos Musik

Poetische Entwürfe des Musikalischen in der Literatur um 1800

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  • 338 stron
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Die Literatur der Romantik ist durchdrungen von einem poetischen Traum: der Suche nach einer unentfremdeten Ausdrucksform, einer »natürlichen« Zeichensprache. Einen Leitfaden bildet dabei die Vision einer »musikalischen Poesie«. Sie entwickelt sich aus dem Musikdiskurs des 18. Jahrhunderts – erstmals in der abendländischen Kulturgeschichte wird dort der Musik eine Überlegenheit gegenüber der Sprache eingeräumt. Die vorliegende Studie betreibt Diskursanalyse und Mythenforschung gleichermaßen. Sie beschreibt Denkfiguren und Ordnungsmodelle der aufklärerischen Musikästhetik, die um 1800 Eingang finden in die Literatur; und sie liest romantische Musik-Erzählungen wie einen Mythos: als Versuch, die Musik als »natürliche Klangrede« dort einzusetzen, wo die Unzulänglichkeit der Sprache bewältigt, die entzweiende Macht der Zeichen überspielt werden soll. Untersucht werden Texte von Heinse, Wackenroder, Tieck, Brentano, Kleist und E. T. A. Hoffmann.

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Rombach Wissenschaft: Mythos Musik, Christine Lubkoll

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Rombach Wissenschaft: Mythos Musik
Podtytuł
Poetische Entwürfe des Musikalischen in der Literatur um 1800
Język
niemiecki
Wydawca
Rombach
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
338
ISBN10
3793091147
ISBN13
9783793091141
Seria
Kategorie
Opis
Die Literatur der Romantik ist durchdrungen von einem poetischen Traum: der Suche nach einer unentfremdeten Ausdrucksform, einer »natürlichen« Zeichensprache. Einen Leitfaden bildet dabei die Vision einer »musikalischen Poesie«. Sie entwickelt sich aus dem Musikdiskurs des 18. Jahrhunderts – erstmals in der abendländischen Kulturgeschichte wird dort der Musik eine Überlegenheit gegenüber der Sprache eingeräumt. Die vorliegende Studie betreibt Diskursanalyse und Mythenforschung gleichermaßen. Sie beschreibt Denkfiguren und Ordnungsmodelle der aufklärerischen Musikästhetik, die um 1800 Eingang finden in die Literatur; und sie liest romantische Musik-Erzählungen wie einen Mythos: als Versuch, die Musik als »natürliche Klangrede« dort einzusetzen, wo die Unzulänglichkeit der Sprache bewältigt, die entzweiende Macht der Zeichen überspielt werden soll. Untersucht werden Texte von Heinse, Wackenroder, Tieck, Brentano, Kleist und E. T. A. Hoffmann.