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Vergessenes Bayern: Die Kehrseite des deutschen Wunders

Franziska zu Reventlow und der Erste Weltkrieg

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  • 174 strony
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Im November 1914 kehrt die Schriftstellerin Franziska zu Reventlow nach München zurück und ist entsetzt über den preußischen Militarismus, der die einst freie, kosmopolitische Stadt durchdringt. Uniformen prägen das Straßenbild und das Leben der „braven Deutschen“. Die blinde Freude am Krieg und das Säbelrasseln stoßen sie ab. Sie kann nicht akzeptieren, dass ihr kaum erwachsener Sohn Rolf als Soldat in den Krieg geschickt werden soll. Stattdessen plant sie heimlich seine Desertion und gibt sich als Spionin aus. In ihrem Essay „Die Kehrseite des deutschen Wunders“ spricht sie offen über die Verblendung der Europäer, militärische Schikane, Hungerzeiten und das Wirrwarr von Spitzeln und Denunzianten. Zudem schildert sie die abenteuerliche Rettung ihres Sohnes vor dem ehrenlosen Tod im Feld. Lange Zeit blieb ihr persönlicher Beitrag zum Ersten Weltkrieg unbekannt, bis er von der südafrikanischen Professorin Catherine du Toit wiederentdeckt wurde. Nun wird er erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bereichert die Reihe „Vergessenes Bayern“ mit informativen Hintergrundtexten, die den Essay historisch und literaturwissenschaftlich beleuchten, sowie mit einem Bericht über die Umstände und die Bedeutung dieses bemerkenswerten Fundes.

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Vergessenes Bayern: Die Kehrseite des deutschen Wunders, Kristina Kargl, Waldemar Fromm, Franziska zu Reventlow

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vergessenes Bayern: Die Kehrseite des deutschen Wunders
Podtytuł
Franziska zu Reventlow und der Erste Weltkrieg
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
174
ISBN10
3862222705
ISBN13
9783862222704
Seria
Tagi
Opis
Im November 1914 kehrt die Schriftstellerin Franziska zu Reventlow nach München zurück und ist entsetzt über den preußischen Militarismus, der die einst freie, kosmopolitische Stadt durchdringt. Uniformen prägen das Straßenbild und das Leben der „braven Deutschen“. Die blinde Freude am Krieg und das Säbelrasseln stoßen sie ab. Sie kann nicht akzeptieren, dass ihr kaum erwachsener Sohn Rolf als Soldat in den Krieg geschickt werden soll. Stattdessen plant sie heimlich seine Desertion und gibt sich als Spionin aus. In ihrem Essay „Die Kehrseite des deutschen Wunders“ spricht sie offen über die Verblendung der Europäer, militärische Schikane, Hungerzeiten und das Wirrwarr von Spitzeln und Denunzianten. Zudem schildert sie die abenteuerliche Rettung ihres Sohnes vor dem ehrenlosen Tod im Feld. Lange Zeit blieb ihr persönlicher Beitrag zum Ersten Weltkrieg unbekannt, bis er von der südafrikanischen Professorin Catherine du Toit wiederentdeckt wurde. Nun wird er erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bereichert die Reihe „Vergessenes Bayern“ mit informativen Hintergrundtexten, die den Essay historisch und literaturwissenschaftlich beleuchten, sowie mit einem Bericht über die Umstände und die Bedeutung dieses bemerkenswerten Fundes.