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Forum Frauengeschichte: Nach dem Krieg

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„Was geschah, nachdem der Krieg vorbei war?“ Diese Frage beleuchtet die tiefgreifenden Veränderungen, die der Krieg für Frauen mit sich brachte, und die in jedem europäischen Land unterschiedlich waren. Die Autorinnen untersuchen kurz- und langfristige Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen in West- und Ostdeutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Griechenland und Ungarn. Die Beiträge analysieren die national unterschiedlichen Diskurse über Krieg und Geschlecht und hinterfragen, wie die Erfahrungen von Frauen im Krieg und der Nachkriegszeit erzählt und in die weibliche Lebensgeschichte sowie in nationale Wiederaufbau-Mythen integriert wurden. Es wird die politische Arbeit von Frauen betrachtet, die in vielen Ländern erst nach dem Zweiten Weltkrieg das Wahlrecht erhielten, sowie die Herausforderungen der Wiederherstellung „normaler“ Lebensverhältnisse und Gemeinschaften. Die symbolische Ordnung der Geschlechter, in der Frauen sowohl Leiden und Geduld als auch Schuld und Hilflosigkeit verkörpern, ist eng mit nationalen Mythen des Wiederaufbaus verknüpft. Diese Analyse des Zusammenhangs zwischen Geschlechterkonstruktionen und dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bietet eine neue Perspektive auf diese bedeutende Periode.

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Forum Frauengeschichte: Nach dem Krieg, Irene Bandhauer-Schöffmann, Claire Duchen

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Forum Frauengeschichte: Nach dem Krieg
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
304
ISBN10
3825503062
ISBN13
9783825503062
Seria
Opis
„Was geschah, nachdem der Krieg vorbei war?“ Diese Frage beleuchtet die tiefgreifenden Veränderungen, die der Krieg für Frauen mit sich brachte, und die in jedem europäischen Land unterschiedlich waren. Die Autorinnen untersuchen kurz- und langfristige Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen in West- und Ostdeutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Griechenland und Ungarn. Die Beiträge analysieren die national unterschiedlichen Diskurse über Krieg und Geschlecht und hinterfragen, wie die Erfahrungen von Frauen im Krieg und der Nachkriegszeit erzählt und in die weibliche Lebensgeschichte sowie in nationale Wiederaufbau-Mythen integriert wurden. Es wird die politische Arbeit von Frauen betrachtet, die in vielen Ländern erst nach dem Zweiten Weltkrieg das Wahlrecht erhielten, sowie die Herausforderungen der Wiederherstellung „normaler“ Lebensverhältnisse und Gemeinschaften. Die symbolische Ordnung der Geschlechter, in der Frauen sowohl Leiden und Geduld als auch Schuld und Hilflosigkeit verkörpern, ist eng mit nationalen Mythen des Wiederaufbaus verknüpft. Diese Analyse des Zusammenhangs zwischen Geschlechterkonstruktionen und dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bietet eine neue Perspektive auf diese bedeutende Periode.