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Verwahrung, Vernichtung, Therapie

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  • 288 stron
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Im Juni 2012 jährt sich die Eröffnung der IV. Pommerschen Provinzial-Heilanstalt Stralsund zum hundertsten Mal. Anlässlich dieses Ereignisses wird die Entwicklung des Standorts und der institutionellen Psychiatrie in Stralsund über die letzten 100 Jahre nachgezeichnet. Nach ihrer Eröffnung zählte die Anstalt zu den modernsten in Deutschland, erlebte jedoch bald nach dem Ersten Weltkrieg ein Hungersterben. Ihre Blütezeit fiel in die Weimarer Republik, gefolgt von den düsteren Jahren des Nationalsozialismus, in denen die Mehrheit der fast 1.300 Patienten deportiert und ermordet wurde. Die Klinik wurde später als SS-Kaserne missbraucht. Erst 1953 erfolgte die Wiedereröffnung als Psychiatrische Klinik und Bezirkskrankenhaus der DDR, die durch Vernachlässigung und Mangel an Personal und Ressourcen geprägt war. Nach der Wende 1989 begann eine schrittweise Modernisierung, einschließlich der Einführung von Psychotherapie. Mit der Ansiedlung der Universitätspsychiatrie in Stralsund 1997, in Kooperation mit der Universität Greifswald, kam es zu einer signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung. Der Rückblick verbindet medizinische Geschichte mit den Erlebnissen von Mitarbeitern, die die Entwicklungen der letzten Jahre miterlebt haben, und bietet durch Bilddokumente eine facettenreiche Perspektive auf die gesamte Zeitspanne.

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Verwahrung, Vernichtung, Therapie, Jan Armbruster, Harald J. Freyberger

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
23,06 zł

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Tytuł
Verwahrung, Vernichtung, Therapie
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
288
ISBN10
3830063563
ISBN13
9783830063568
Seria
Opis
Im Juni 2012 jährt sich die Eröffnung der IV. Pommerschen Provinzial-Heilanstalt Stralsund zum hundertsten Mal. Anlässlich dieses Ereignisses wird die Entwicklung des Standorts und der institutionellen Psychiatrie in Stralsund über die letzten 100 Jahre nachgezeichnet. Nach ihrer Eröffnung zählte die Anstalt zu den modernsten in Deutschland, erlebte jedoch bald nach dem Ersten Weltkrieg ein Hungersterben. Ihre Blütezeit fiel in die Weimarer Republik, gefolgt von den düsteren Jahren des Nationalsozialismus, in denen die Mehrheit der fast 1.300 Patienten deportiert und ermordet wurde. Die Klinik wurde später als SS-Kaserne missbraucht. Erst 1953 erfolgte die Wiedereröffnung als Psychiatrische Klinik und Bezirkskrankenhaus der DDR, die durch Vernachlässigung und Mangel an Personal und Ressourcen geprägt war. Nach der Wende 1989 begann eine schrittweise Modernisierung, einschließlich der Einführung von Psychotherapie. Mit der Ansiedlung der Universitätspsychiatrie in Stralsund 1997, in Kooperation mit der Universität Greifswald, kam es zu einer signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung. Der Rückblick verbindet medizinische Geschichte mit den Erlebnissen von Mitarbeitern, die die Entwicklungen der letzten Jahre miterlebt haben, und bietet durch Bilddokumente eine facettenreiche Perspektive auf die gesamte Zeitspanne.