Bookbot

Die Ära Kreisky

Więcej o książce

Die politische Landschaft und Kultur Osterreichs in den siebziger und fruhen achtziger Jahren waren durch einen tief greifenden Transformationsprozess gekennzeichnet. Er war das Ergebnis des materiellen, sozialen und mentalen Modernisierungsprozesses der in den sechziger Jahren sich etablierenden Konsumgesellschaft sowie der sich formierenden linken Jugendbewegung. So entstand das Klima eines sozialdemokratischen oder sozialliberalen Konsenses, dem sich auch die sich weitgehend in Opposition befindlichen konservativen und christlichsozialen Parteien nicht zu entziehen vermochten. Die Ubernahme des Parteivorsitzes 1967 durch Bruno Kreisky bewirkte die Offnung der unter Bruno Pittermann weitgehend erstarrten SPO in Richtung der neuen Mittelschichten und die Formulierung eines von diesen geforderten liberalen Reformprogramms. Die SPO wurde zum politischen Agenda-Setter, verband moderne und liberale Werte mit sozialem Garantismus und liess Osterreich angesichts der weltwirtschaftlichen Krisenerscheinungen infolge der beiden Erdolschocks durch ein "policy mix", das letztlich unzutreffend als "Austro-Keynsianismus" bezeichnet wurde, als eine "Insel der Seligen" im Meer der Krisen erscheinen. Kreisky wurde zur politischen Symbolfigur, zum politischen Uber-Vater.

Zakup książki

Die Ära Kreisky, Robert Kriechbaumer

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
24,85 zł

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Die Ära Kreisky
Język
niemiecki
Wydawca
B enhlaus
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
553
ISBN10
3205772628
ISBN13
9783205772620
Seria
Opis
Die politische Landschaft und Kultur Osterreichs in den siebziger und fruhen achtziger Jahren waren durch einen tief greifenden Transformationsprozess gekennzeichnet. Er war das Ergebnis des materiellen, sozialen und mentalen Modernisierungsprozesses der in den sechziger Jahren sich etablierenden Konsumgesellschaft sowie der sich formierenden linken Jugendbewegung. So entstand das Klima eines sozialdemokratischen oder sozialliberalen Konsenses, dem sich auch die sich weitgehend in Opposition befindlichen konservativen und christlichsozialen Parteien nicht zu entziehen vermochten. Die Ubernahme des Parteivorsitzes 1967 durch Bruno Kreisky bewirkte die Offnung der unter Bruno Pittermann weitgehend erstarrten SPO in Richtung der neuen Mittelschichten und die Formulierung eines von diesen geforderten liberalen Reformprogramms. Die SPO wurde zum politischen Agenda-Setter, verband moderne und liberale Werte mit sozialem Garantismus und liess Osterreich angesichts der weltwirtschaftlichen Krisenerscheinungen infolge der beiden Erdolschocks durch ein "policy mix", das letztlich unzutreffend als "Austro-Keynsianismus" bezeichnet wurde, als eine "Insel der Seligen" im Meer der Krisen erscheinen. Kreisky wurde zur politischen Symbolfigur, zum politischen Uber-Vater.