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Orte als Träger von Geschichte »festigen und beglaubigen die Erinnerung, sie verkörpern eine Kontinuität [...], die die Erinnerung von Individuen, Epochen, Kulturen übersteigt« (A. Assmann). Obwohl das 20. Jh. geradezu ein Jahrhundert der Erinnerung ist, wurden die seit 1918 entstandenen Kirchenbauten bisher kaum aus dieser Perspektive analysiert - obgleich »memoria« und »compassio « seit Langem unverzichtbare Bestandteile des christlichen Selbstverständnisses und der Liturgie sind. Die Bandbreite reicht vom Staatsgedenken in Kriegergedächtniskirchen bis zum Raum der Versöhnungskirche im ehemaligen KZ Dachau. Was bedeutet der authentische Ort imProzess der Erinnerung? Wie haben sich Erinnerung und Gedächtnis verändert? Welcher Raum befördert Gedenken? Die Beiträge ermöglichen einen historischen Überblick bis hin zu zeitgenössischen Planungen; sie wollen den Erinnerungsdiskurs der kulturgeschichtlichen Forschung auf die modernen Kirchenbauten hin ausweiten. Ergebnisse aktueller interdisziplinärer Forschungen zum Erinnerungsdiskurs.
Zakup książki
Studien zu Kirche und Kunst - 9: Moderne Kirchenbauten als Erinnerungsräume und Gedächtnisorte, Kai Kappel, Matthias Müller, Felicitas Janson
- Język
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 21,28 zł
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- Tytuł
- Studien zu Kirche und Kunst - 9: Moderne Kirchenbauten als Erinnerungsräume und Gedächtnisorte
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Kai Kappel, Matthias Müller, Felicitas Janson
- Wydawca
- Schnell & Steiner
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 192
- ISBN10
- 3795423627
- ISBN13
- 9783795423629
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematy historyczne, Tematy religijne, Sztuka, Architektura, Tematy chrześcijańskie, Niemcy, XX wiek, Teologia, Wspomnienia, Kościół, Historia kościoła, Religioznawstwo, Sztuka & Symbolika chrześcijańska
- Opis
- Orte als Träger von Geschichte »festigen und beglaubigen die Erinnerung, sie verkörpern eine Kontinuität [...], die die Erinnerung von Individuen, Epochen, Kulturen übersteigt« (A. Assmann). Obwohl das 20. Jh. geradezu ein Jahrhundert der Erinnerung ist, wurden die seit 1918 entstandenen Kirchenbauten bisher kaum aus dieser Perspektive analysiert - obgleich »memoria« und »compassio « seit Langem unverzichtbare Bestandteile des christlichen Selbstverständnisses und der Liturgie sind. Die Bandbreite reicht vom Staatsgedenken in Kriegergedächtniskirchen bis zum Raum der Versöhnungskirche im ehemaligen KZ Dachau. Was bedeutet der authentische Ort imProzess der Erinnerung? Wie haben sich Erinnerung und Gedächtnis verändert? Welcher Raum befördert Gedenken? Die Beiträge ermöglichen einen historischen Überblick bis hin zu zeitgenössischen Planungen; sie wollen den Erinnerungsdiskurs der kulturgeschichtlichen Forschung auf die modernen Kirchenbauten hin ausweiten. Ergebnisse aktueller interdisziplinärer Forschungen zum Erinnerungsdiskurs.


