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Kulturreformer, Rassenideologe, Hochschuldirektor

Der lange Schatten des Paul Schultze-Naumburg

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Paul Schultze-Naumburg (1869–1949) war ein bedeutender Vertreter der deutschen Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Als Maler, Publizist, Unternehmer, Architekt und Kulturpolitiker erlangte er große Popularität. Nach dem Ersten Weltkrieg radikalisierte er sich jedoch zum völkischen Rassisten und trat der NSDAP bei. Adolf Hitler und andere Parteigrößen besuchten ihn auf seinem Anwesen. Von 1930 bis 1940 leitete er als Direktor die „Staatlichen Hochschulen für Baukunst, bildende Künste und Handwerk“ in Weimar, wo er die ehemalige Bauhaus-Stätte in eine antimoderne Richtung lenkte, die sich auf heimatschutzorientierte Handwerklichkeit konzentrierte. In 16 Beiträgen werden Schultze-Naumburgs Persönlichkeit, Werk und Einfluss sowie das didaktische und ideologische Profil der Weimarer Hochschule unter seiner Leitung untersucht. Zudem werden die Wirkung und das Nachleben dieser komplexen und umstrittenen Persönlichkeit beleuchtet, die bis heute wenig erforscht ist. Die Ergebnisse stammen von einem wissenschaftlichen Symposium, das vom Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung organisiert wurde und am 3. und 4. Dezember 2015 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfand.

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Kulturreformer, Rassenideologe, Hochschuldirektor, Rudolf Meier, Daniela Spiegel, Paul Schultze Naumburg

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Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kulturreformer, Rassenideologe, Hochschuldirektor
Podtytuł
Der lange Schatten des Paul Schultze-Naumburg
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
209
ISBN10
394665388X
ISBN13
9783946653882
Seria
Opis
Paul Schultze-Naumburg (1869–1949) war ein bedeutender Vertreter der deutschen Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Als Maler, Publizist, Unternehmer, Architekt und Kulturpolitiker erlangte er große Popularität. Nach dem Ersten Weltkrieg radikalisierte er sich jedoch zum völkischen Rassisten und trat der NSDAP bei. Adolf Hitler und andere Parteigrößen besuchten ihn auf seinem Anwesen. Von 1930 bis 1940 leitete er als Direktor die „Staatlichen Hochschulen für Baukunst, bildende Künste und Handwerk“ in Weimar, wo er die ehemalige Bauhaus-Stätte in eine antimoderne Richtung lenkte, die sich auf heimatschutzorientierte Handwerklichkeit konzentrierte. In 16 Beiträgen werden Schultze-Naumburgs Persönlichkeit, Werk und Einfluss sowie das didaktische und ideologische Profil der Weimarer Hochschule unter seiner Leitung untersucht. Zudem werden die Wirkung und das Nachleben dieser komplexen und umstrittenen Persönlichkeit beleuchtet, die bis heute wenig erforscht ist. Die Ergebnisse stammen von einem wissenschaftlichen Symposium, das vom Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung organisiert wurde und am 3. und 4. Dezember 2015 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfand.