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Nationalsozialisten gegen Hitler

Die nationalrevolutionäre Opposition um Friedrich Wilhelm Heinz

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Die Pläne, Hitler zu stürzen, sind gut erforscht, während die nationalrevolutionäre Gruppierung aus dem Umfeld der „Brigade Ehrhard“ weitgehend unbekannt bleibt. Diese Gruppe versuchte zwischen 1938 und 1940, Einfluss auf den Staatsstreich der nationalkonservativen Opposition von Ludwig Beck und Carl Goerdeler zu nehmen. Zu dem Netzwerk ehemaliger Freikorpskämpfer um Wilhelm Canaris und Hans Oster gehörten unter anderem Dr. Franz Maria Liedig und der hingerichtete SS-Führer Hartmut Plaas. Im Mittelpunkt steht Friedrich Wilhelm Heinz, der im Nachkriegsdeutschland den Nachrichtendienst im „Amt Blank“ leitete. Heinz verkörpert den nationalrevolutionären Freikorpskämpfer, der zwischen Links und Rechts, Rebellion und Anpassung schwankt. Sein Lebensweg vom preußischen Leutnant des Ersten Weltkrieges zum Verschwörer gegen Hitler spiegelt die Geschichte der Nationalrevolutionäre wider, deren Einfluss auf den Aufstieg der NSDAP und ihre Rolle im konservativen Widerstand bedeutend waren. Als rechtsextreme Aktivisten waren sie in die Mordpläne gegen Walther Rathenau und den Hitler-Putsch verwickelt. Zunächst unterstützten sie die NSDAP, fanden sich jedoch bald in der Opposition gegen Hitlers Führung wieder. Ihr Versuch, das NS-Regime durch eine moderne Hohenzollernmonarchie zu ersetzen, blieb jedoch bis zuletzt historisch chancenlos.

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Nationalsozialisten gegen Hitler, Susanne Meinl

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Nationalsozialisten gegen Hitler
Podtytuł
Die nationalrevolutionäre Opposition um Friedrich Wilhelm Heinz
Język
niemiecki
Wydawca
Siedler
Rok wydania
2000
Oprawa
twarda
Liczba stron
446
ISBN10
3886807037
ISBN13
9783886807031
Seria
Opis
Die Pläne, Hitler zu stürzen, sind gut erforscht, während die nationalrevolutionäre Gruppierung aus dem Umfeld der „Brigade Ehrhard“ weitgehend unbekannt bleibt. Diese Gruppe versuchte zwischen 1938 und 1940, Einfluss auf den Staatsstreich der nationalkonservativen Opposition von Ludwig Beck und Carl Goerdeler zu nehmen. Zu dem Netzwerk ehemaliger Freikorpskämpfer um Wilhelm Canaris und Hans Oster gehörten unter anderem Dr. Franz Maria Liedig und der hingerichtete SS-Führer Hartmut Plaas. Im Mittelpunkt steht Friedrich Wilhelm Heinz, der im Nachkriegsdeutschland den Nachrichtendienst im „Amt Blank“ leitete. Heinz verkörpert den nationalrevolutionären Freikorpskämpfer, der zwischen Links und Rechts, Rebellion und Anpassung schwankt. Sein Lebensweg vom preußischen Leutnant des Ersten Weltkrieges zum Verschwörer gegen Hitler spiegelt die Geschichte der Nationalrevolutionäre wider, deren Einfluss auf den Aufstieg der NSDAP und ihre Rolle im konservativen Widerstand bedeutend waren. Als rechtsextreme Aktivisten waren sie in die Mordpläne gegen Walther Rathenau und den Hitler-Putsch verwickelt. Zunächst unterstützten sie die NSDAP, fanden sich jedoch bald in der Opposition gegen Hitlers Führung wieder. Ihr Versuch, das NS-Regime durch eine moderne Hohenzollernmonarchie zu ersetzen, blieb jedoch bis zuletzt historisch chancenlos.