Bookbot

Opfer der NS-Militärjustiz

Parametry

  • 834 strony
  • 30 godzin czytania

Więcej o książce

Dies ist die erste umfassende Untersuchung über Opfer der nationalsozialistischen Wehrmachtsjustiz in Österreich. Anhand von über 3.000 ausgewerteten Fällen von Wehrmachtangehörigen und ZivilistInnen sind empirisch abgesicherte Aussagen über militärgerichtliche Strafverfahren, Verurteilungen, Delikte und Strafmaße möglich. Ein praktisches Ergebnis des Projekts ist eine Datenbank mit den Namen von ca. 1600 Personen, die Verfahren zur Rehabilitierung dieser weitgehend vergessenen Opfer ermöglicht. Die Delikte umfassten Desertion, Wehrdienstverweigerung, „Wehrkraftzersetzung“, Selbstverstümmelung und Hochverrat, sowie bisher unbeachtete Tatbestände. Die Untersuchung zeigt, dass sowohl die Spruchpraxis der Gerichte als auch der militärische Strafvollzug grobes Unrecht waren, insbesondere bei den barbarischen Urteilen für Bagatelldelikte. Die qualitative Auswertung von über 30 Interviews mit Deserteuren und Wehrdienstverweigerern verdeutlicht ihre Verfolgung und die gesellschaftliche Behandlung. Während der Deutsche Bundestag 2002 die kollektive Rehabilitierung von Opfern der NS-Militärjustiz beschloss, wird hier deutlich, dass in Österreich eine gesetzliche Regelung zur Rehabilitierung überfällig ist. Darüber hinaus ist diese Studie ein Standardwerk, da sie grundlegendes Material zur Struktur der NS-Militärgerichtsbarkeit bietet, basierend auf der Sichtung mehrerer zehntausend Akten.

Zakup książki

Opfer der NS-Militärjustiz, Walter Manoschek

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Opfer der NS-Militärjustiz
Język
niemiecki
Wydawca
Mandelbaum
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
834
ISBN10
3854761015
ISBN13
9783854761013
Seria
Opis
Dies ist die erste umfassende Untersuchung über Opfer der nationalsozialistischen Wehrmachtsjustiz in Österreich. Anhand von über 3.000 ausgewerteten Fällen von Wehrmachtangehörigen und ZivilistInnen sind empirisch abgesicherte Aussagen über militärgerichtliche Strafverfahren, Verurteilungen, Delikte und Strafmaße möglich. Ein praktisches Ergebnis des Projekts ist eine Datenbank mit den Namen von ca. 1600 Personen, die Verfahren zur Rehabilitierung dieser weitgehend vergessenen Opfer ermöglicht. Die Delikte umfassten Desertion, Wehrdienstverweigerung, „Wehrkraftzersetzung“, Selbstverstümmelung und Hochverrat, sowie bisher unbeachtete Tatbestände. Die Untersuchung zeigt, dass sowohl die Spruchpraxis der Gerichte als auch der militärische Strafvollzug grobes Unrecht waren, insbesondere bei den barbarischen Urteilen für Bagatelldelikte. Die qualitative Auswertung von über 30 Interviews mit Deserteuren und Wehrdienstverweigerern verdeutlicht ihre Verfolgung und die gesellschaftliche Behandlung. Während der Deutsche Bundestag 2002 die kollektive Rehabilitierung von Opfern der NS-Militärjustiz beschloss, wird hier deutlich, dass in Österreich eine gesetzliche Regelung zur Rehabilitierung überfällig ist. Darüber hinaus ist diese Studie ein Standardwerk, da sie grundlegendes Material zur Struktur der NS-Militärgerichtsbarkeit bietet, basierend auf der Sichtung mehrerer zehntausend Akten.