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Fritz von Holstein

Geheimrat in der Großbeerenstraße

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Er galt als die »Graue Eminenz« des Deutschen Kaiserreichs: Friedrich (Fritz) von Holstein (1837–1909) bestimmte über Jahrzehnte aus dem Halbdunkel der Wilhelmstraße die Außenpolitik des Reiches – ohne je an der Spitze zu stehen. Bismarck nannte ihn den »Mann mit den Hyänenaugen«, der Publizist Maximilian Harden prägte für ihn den bis heute geläufigen Begriff. Vom Aufstieg unter Bismarck über die Jahre nach dessen Entlassung bis zum Sturz in der Ersten Marokkokrise und zum zurückgezogenen Ende in der Berliner Großbeerenstraße zeichnet dieser Band ein vielschichtiges Bild eines Mannes, der lieber das Klischee vom intriganten Strippenzieher hinterließ als Memoiren. Rengha Rodewill verknüpft eigene Recherchen und Fotografien mit historischem Bildmaterial und mit Quellentexten der Zeit. So entsteht ein Panorama der wilhelminischen Epoche und ihrer Berliner Bühnen: der Salon der Helene von Lebbin, Reichskanzler Bernhard von Bülow, die Welt der Publizistik zwischen Hardens »Zukunft«, Karl Kraus’ »Fackel« und dem Satireblatt »Kladderadatsch«, die Eulenburg-Affäre, dazu Joachim Ringelnatz und – erzählt von Philipp Fürst zu Eulenburg – das rätselhafte Ende König Ludwigs II. von Bayern. Ein dokumentarischer Lese- und Bildband über Macht, Diskretion und das Spiel im Hintergrund – und über ein Berlin, das hinter den Fassaden regiert wurde.

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Fritz von Holstein, Rengha Rodewill

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Fritz von Holstein
Podtytuł
Geheimrat in der Großbeerenstraße
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
Liczba stron
334
ISBN13
9783910471603
Seria
Opis
Er galt als die »Graue Eminenz« des Deutschen Kaiserreichs: Friedrich (Fritz) von Holstein (1837–1909) bestimmte über Jahrzehnte aus dem Halbdunkel der Wilhelmstraße die Außenpolitik des Reiches – ohne je an der Spitze zu stehen. Bismarck nannte ihn den »Mann mit den Hyänenaugen«, der Publizist Maximilian Harden prägte für ihn den bis heute geläufigen Begriff. Vom Aufstieg unter Bismarck über die Jahre nach dessen Entlassung bis zum Sturz in der Ersten Marokkokrise und zum zurückgezogenen Ende in der Berliner Großbeerenstraße zeichnet dieser Band ein vielschichtiges Bild eines Mannes, der lieber das Klischee vom intriganten Strippenzieher hinterließ als Memoiren. Rengha Rodewill verknüpft eigene Recherchen und Fotografien mit historischem Bildmaterial und mit Quellentexten der Zeit. So entsteht ein Panorama der wilhelminischen Epoche und ihrer Berliner Bühnen: der Salon der Helene von Lebbin, Reichskanzler Bernhard von Bülow, die Welt der Publizistik zwischen Hardens »Zukunft«, Karl Kraus’ »Fackel« und dem Satireblatt »Kladderadatsch«, die Eulenburg-Affäre, dazu Joachim Ringelnatz und – erzählt von Philipp Fürst zu Eulenburg – das rätselhafte Ende König Ludwigs II. von Bayern. Ein dokumentarischer Lese- und Bildband über Macht, Diskretion und das Spiel im Hintergrund – und über ein Berlin, das hinter den Fassaden regiert wurde.