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Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha 1-2

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In der Weltliteratur ist kaum eine andere Figur so lebendig geblieben wie die von Don Quixote de la Mancha, dem Ritter von der traurigen Gestalt. Erfunden hat sie der selbst durch viele Lebensumstände gebeutelte, aus niederem Adel stammende und offenbar hochgebildete Miguel de Cervantes Saavedra. 1597, nach vielen Querelen, Niederlagen und Rückschlägen im Gefängnis zu Sevilla sitzend, hatte er mit der Niederschrift begonnen und für sich beschlossen, die Wirklichkeit nicht mehr ernst zu nehmen. Was er auch unternommen hatte, es war kläglich geendet, aus aller Abenteuerlust und Gier nach Ruhm war er als Verlierer zurückgekehrt. Cervantes meinte, daß weder gute Ideale noch beste Vorsätze in keiner Gesellschaft etwas taugen. So blieben ihm nur Ironie und Parodie, um die Zustände zu schildern, und so ließ er seinen "tapferen und edlen" Ritter in die Welt hinausreiten, sich Beulen holen, gegen Windmühlen kämpfen, den Huren das Eheglück und den Banditen den Ehrenkodex lehren. Doch seine Lanze der Phantasie und Redlichkeit zerbrach am harten Panzer der Wirklichkeit. Was uns lachen und schmunzeln macht, ist die Erkenntnis vom eigenen Dilemma, das jeder auf eigene Weise zu meistern hat.

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Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha 1-2, Miguel de Cervantes Saavedra

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha 1-2
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
557
ISBN10
3936618267
ISBN13
9783936618266
Seria
Kategorie
Ocena
4,5 z 5
Opis
In der Weltliteratur ist kaum eine andere Figur so lebendig geblieben wie die von Don Quixote de la Mancha, dem Ritter von der traurigen Gestalt. Erfunden hat sie der selbst durch viele Lebensumstände gebeutelte, aus niederem Adel stammende und offenbar hochgebildete Miguel de Cervantes Saavedra. 1597, nach vielen Querelen, Niederlagen und Rückschlägen im Gefängnis zu Sevilla sitzend, hatte er mit der Niederschrift begonnen und für sich beschlossen, die Wirklichkeit nicht mehr ernst zu nehmen. Was er auch unternommen hatte, es war kläglich geendet, aus aller Abenteuerlust und Gier nach Ruhm war er als Verlierer zurückgekehrt. Cervantes meinte, daß weder gute Ideale noch beste Vorsätze in keiner Gesellschaft etwas taugen. So blieben ihm nur Ironie und Parodie, um die Zustände zu schildern, und so ließ er seinen "tapferen und edlen" Ritter in die Welt hinausreiten, sich Beulen holen, gegen Windmühlen kämpfen, den Huren das Eheglück und den Banditen den Ehrenkodex lehren. Doch seine Lanze der Phantasie und Redlichkeit zerbrach am harten Panzer der Wirklichkeit. Was uns lachen und schmunzeln macht, ist die Erkenntnis vom eigenen Dilemma, das jeder auf eigene Weise zu meistern hat.