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Psychoanalytische Pädagogik: Die Bedeutung des Vaters in der frühen Kindheit

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  • 205 stron
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Lange Zeit konzentrierte sich die Forschung auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind, während der Vater als bedeutender Dritter oft vernachlässigt wurde. Selbst als die Rolle des Vaters in der frühen Kindesentwicklung anerkannt wurde, geschah dies häufig im Vergleich zur Mutter, ohne zu erkennen, dass Väter nicht einfach „schlechtere“ Mütter sind, sondern anders agieren. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Sichtweise auf die Bedeutung des Vaters grundlegend gewandelt. Forschungsergebnisse zeigen, dass Väter eine eigenständige Rolle spielen, die sich grundlegend von der der Mutter unterscheidet. Säuglinge und Kleinkinder sammeln ihre entscheidenden Lebenserfahrungen in einem triadischen Beziehungsfeld mit beiden Elternteilen, was die Notwendigkeit einer Neubewertung der psychischen Entwicklung des Menschen nahelegt. In den Beiträgen dieses Bandes wird die Bedeutung des Vaters in den ersten Lebensjahren des Kindes aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Unter Berücksichtigung psychoanalytischer, bindungstheoretischer und systemischer Ansätze wird untersucht, was das Vatersein auszeichnet und welche Auswirkungen triadische Erfahrungen mit beiden Eltern auf das Kleinkind haben. Die differenzierte Analyse der Vaterrolle bezieht sich sowohl auf alltägliche familiäre Erfahrungen als auch auf die Einbeziehung von Vätern in die Eltern-Kleinkind-Psychotherapie.

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Psychoanalytische Pädagogik: Die Bedeutung des Vaters in der frühen Kindheit, Kornelia Steinhardt, Wilfried Datler, Johannes Gstach

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Psychoanalytische Pädagogik: Die Bedeutung des Vaters in der frühen Kindheit
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
miękka
Liczba stron
205
ISBN10
3898061892
ISBN13
9783898061896
Seria
Opis
Lange Zeit konzentrierte sich die Forschung auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind, während der Vater als bedeutender Dritter oft vernachlässigt wurde. Selbst als die Rolle des Vaters in der frühen Kindesentwicklung anerkannt wurde, geschah dies häufig im Vergleich zur Mutter, ohne zu erkennen, dass Väter nicht einfach „schlechtere“ Mütter sind, sondern anders agieren. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Sichtweise auf die Bedeutung des Vaters grundlegend gewandelt. Forschungsergebnisse zeigen, dass Väter eine eigenständige Rolle spielen, die sich grundlegend von der der Mutter unterscheidet. Säuglinge und Kleinkinder sammeln ihre entscheidenden Lebenserfahrungen in einem triadischen Beziehungsfeld mit beiden Elternteilen, was die Notwendigkeit einer Neubewertung der psychischen Entwicklung des Menschen nahelegt. In den Beiträgen dieses Bandes wird die Bedeutung des Vaters in den ersten Lebensjahren des Kindes aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Unter Berücksichtigung psychoanalytischer, bindungstheoretischer und systemischer Ansätze wird untersucht, was das Vatersein auszeichnet und welche Auswirkungen triadische Erfahrungen mit beiden Eltern auf das Kleinkind haben. Die differenzierte Analyse der Vaterrolle bezieht sich sowohl auf alltägliche familiäre Erfahrungen als auch auf die Einbeziehung von Vätern in die Eltern-Kleinkind-Psychotherapie.