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Die herausgeforderte Gemeinschaft

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In Fortschreibung seines 1986 erschienenen Textes »Die undarstellbare Gemeinschaft« und in engem Bezug zu Maurice Blanchot reflektiert Jean-Luc Nancy erneut die Frage nach dem Begriff der »Gemeinschaft«, stellt sich doch die nach dem Zusammenbruch des Kommunismus eröffnete Fragestellung mit ungebrochener Drastik. Angesichts der Konflikte innerhalb des einen Monotheismus, sei er christlich-jüdisch oder islamisch, angesichts der von Kommunikation und Kommerz dominierten einförmigen Globalisierung ist es falsch, so Nancy, von einem »Kampf der Kulturen«, einem »Krieg der Religionen« zu sprechen. Vielmehr muss das fortschreitende Auseinanderbrechen der Welt als ein Bürgerkrieg innerhalb einer »Weltgemeinschaft« verstanden werden. Da von diesem Ereignis all unsere Metaphysiken, Ontologien und Theologien, all unsere Ethiken, Politiken und Ästhetiken betroffen sind und erschüttert werden, kann ihm nicht allein auf der Ebene der »Geopolitik«, der »Ökonomie« oder der »Religion« begegnet werden. Es muss vielmehr eine zentrale Aufgabe der Philosophie sein, den Monotheismus – und damit seine Kehrseite, den Atheismus – im Projekt einer »Dekonstruktion des Christentums« neu zu denken.

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Die herausgeforderte Gemeinschaft, Jean Luc Nancy, Esther von der Osten

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
24,78 zł

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Tytuł
Die herausgeforderte Gemeinschaft
Język
niemiecki
Wydawca
Diaphanes
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
45
ISBN10
3037340010
ISBN13
9783037340011
Seria
Opis
In Fortschreibung seines 1986 erschienenen Textes »Die undarstellbare Gemeinschaft« und in engem Bezug zu Maurice Blanchot reflektiert Jean-Luc Nancy erneut die Frage nach dem Begriff der »Gemeinschaft«, stellt sich doch die nach dem Zusammenbruch des Kommunismus eröffnete Fragestellung mit ungebrochener Drastik. Angesichts der Konflikte innerhalb des einen Monotheismus, sei er christlich-jüdisch oder islamisch, angesichts der von Kommunikation und Kommerz dominierten einförmigen Globalisierung ist es falsch, so Nancy, von einem »Kampf der Kulturen«, einem »Krieg der Religionen« zu sprechen. Vielmehr muss das fortschreitende Auseinanderbrechen der Welt als ein Bürgerkrieg innerhalb einer »Weltgemeinschaft« verstanden werden. Da von diesem Ereignis all unsere Metaphysiken, Ontologien und Theologien, all unsere Ethiken, Politiken und Ästhetiken betroffen sind und erschüttert werden, kann ihm nicht allein auf der Ebene der »Geopolitik«, der »Ökonomie« oder der »Religion« begegnet werden. Es muss vielmehr eine zentrale Aufgabe der Philosophie sein, den Monotheismus – und damit seine Kehrseite, den Atheismus – im Projekt einer »Dekonstruktion des Christentums« neu zu denken.