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Theodor von Hornbostel

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Theodor von Hornbostel (1889-1973) beeinflusste sein Leben lang in Österreich und Europa eine facettenreiche politische Landschaft. Dieser österreichische Diplomat im Range eines Ministers, der militärische Auszeichnungen erhielt, ein massives politisches Zeugnis gegen Hitlerdeutschland ablegte und sich nicht einmal im Konzentrationslager scheute, sich als Großdeutscher zu bezeichnen, der sich nach dem Krieg für die gesellschaftliche Integration Ehemaliger einsetzte und gleichzeitig ihre Taten auf das schärfste verurteilte, scheint auf den ersten Blick schwer in unseren Geschichtsbegriff einzuordnen zu sein. Hornbostel hat mit seinem Leben einen Weg aufgezeigt, der weit über einen tagespolitischen Ansatz hinaus von einem österreichischen Bewusstsein geprägt ist. Dieses zeigte sich in Stellungnahmen während der Kaiserzeit genauso, wie unter Dollfuß, Schuschnigg, Hitler und in der Zweiten Republik.

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Theodor von Hornbostel, Christian Dorner, Barbara Dörner-Fazeny

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Theodor von Hornbostel
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
198
ISBN10
320577499X
ISBN13
9783205774990
Seria
Tagi
Opis
Theodor von Hornbostel (1889-1973) beeinflusste sein Leben lang in Österreich und Europa eine facettenreiche politische Landschaft. Dieser österreichische Diplomat im Range eines Ministers, der militärische Auszeichnungen erhielt, ein massives politisches Zeugnis gegen Hitlerdeutschland ablegte und sich nicht einmal im Konzentrationslager scheute, sich als Großdeutscher zu bezeichnen, der sich nach dem Krieg für die gesellschaftliche Integration Ehemaliger einsetzte und gleichzeitig ihre Taten auf das schärfste verurteilte, scheint auf den ersten Blick schwer in unseren Geschichtsbegriff einzuordnen zu sein. Hornbostel hat mit seinem Leben einen Weg aufgezeigt, der weit über einen tagespolitischen Ansatz hinaus von einem österreichischen Bewusstsein geprägt ist. Dieses zeigte sich in Stellungnahmen während der Kaiserzeit genauso, wie unter Dollfuß, Schuschnigg, Hitler und in der Zweiten Republik.