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Milo Rau und sein International Institute of Political Murder (IIPM) haben in den letzten zehn Jahren die Ästhetik des zeitgenössischen Theaters mit zahlreichen Produktionen geprägt. Von Reenactments über Prozessformate bis hin zu biographischen Erzählstücken stehen Fragen zum Verhältnis von Realität und Realismus, Geschichte und Abweichung im Mittelpunkt: Wie verhält sich ein Ereignis zu seiner Wiederholung? Wo verläuft die Trennlinie zwischen massenmedialer Wiederholung und kulturellem Gedächtnis? Wie kann Theater einen Raum schaffen, in dem Schauspieler und Zuschauer Verantwortung für ihr Handeln und Erleben übernehmen? Welche theatrale Akte fördern diese Verantwortlichkeit? Wie kann Kunst Diskurse oder Geschichtsdeutungen verschieben? Der Band erörtert Begriffe, die die ästhetische Theorie und Praxis des IIPM beschreiben und in einen breiteren Kontext stellen. Historisch-kritische, repräsentationstheoretische und handlungstheoretische Aspekte künstlerischer Akte werden ausgehend von konkreten Projekten und philosophischen Überlegungen behandelt. Diese Überlegungen bilden bewegliche Denk-Figuren, die einen präzisen Blick auf die Methodik „realistischer“ künstlerischer Arbeit mit historischer und politischer Analyse vereinen.
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Wiederholung und Ekstase, Milo Rau
- Język
- Rok wydania
- 2017
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Wiederholung und Ekstase
- Podtytuł
- Ästhetisch-politische Grundbegriffe des International Institute of Political Murder
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Milo Rau
- Wydawca
- Diaphanes Verlag
- Rok wydania
- 2017
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 267
- ISBN10
- 3035800405
- ISBN13
- 9783035800401
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Sztuka, Teatr, Sztuki performatywne
- Opis
- Milo Rau und sein International Institute of Political Murder (IIPM) haben in den letzten zehn Jahren die Ästhetik des zeitgenössischen Theaters mit zahlreichen Produktionen geprägt. Von Reenactments über Prozessformate bis hin zu biographischen Erzählstücken stehen Fragen zum Verhältnis von Realität und Realismus, Geschichte und Abweichung im Mittelpunkt: Wie verhält sich ein Ereignis zu seiner Wiederholung? Wo verläuft die Trennlinie zwischen massenmedialer Wiederholung und kulturellem Gedächtnis? Wie kann Theater einen Raum schaffen, in dem Schauspieler und Zuschauer Verantwortung für ihr Handeln und Erleben übernehmen? Welche theatrale Akte fördern diese Verantwortlichkeit? Wie kann Kunst Diskurse oder Geschichtsdeutungen verschieben? Der Band erörtert Begriffe, die die ästhetische Theorie und Praxis des IIPM beschreiben und in einen breiteren Kontext stellen. Historisch-kritische, repräsentationstheoretische und handlungstheoretische Aspekte künstlerischer Akte werden ausgehend von konkreten Projekten und philosophischen Überlegungen behandelt. Diese Überlegungen bilden bewegliche Denk-Figuren, die einen präzisen Blick auf die Methodik „realistischer“ künstlerischer Arbeit mit historischer und politischer Analyse vereinen.