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Ohne Wort keine Vernunft - keine Welt

bestimmt Sprache Denken? : Schriftsteller und Wissenschaftler im Wortwechsel mit Johann Georg Hamann

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  • 389 stron
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Bestimmt Sprache unser Denken oder gibt sie ihm erst nachträglich Stimme? Wie stehen Wort und Vernunft zur Welt und zum Gehirn? Wissenschaftler und Schriftsteller erkunden diese grundlegenden Fragen der menschlichen Selbstreflexion, gestützt auf aktuelle Forschung und literarische Praxis, und blicken auf Johann Georg Hamann. Der „Magus in Norden“ postulierte im 18. Jahrhundert, dass Vernunft sprachlich verfasst sei und jede Sprache eine eigene Sichtweise auf die Welt eröffne. Diese Auffassung wird heute von Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie geteilt, während Neuro- und Psycholinguistik sie experimentell bestätigen. Der Band versammelt Originalbeiträge zu den „Magus Tagen Münster 2010“ sowie weitere bedeutende Texte, darunter einen Vortrag über die Anfänge von Perspektivismus und Toleranz in Europa. Hamann, ein unorthodoxer Protestant und polyglotter Stotterer, sah Sprache als zentrales Problem und definierte sich als Schriftsteller und „Philologe des Kreuzes“. Er kritisierte die Aufklärung und entwickelte Gedanken zur Sprache, die später unter Begriffen wie „Natursprache“ und „linguistischer Relativismus“ bekannt wurden. Hamanns Texte stellen auch heute noch grundlegende Fragen zum Problem der Sprache. Sein Grab und große Teile seines Nachlasses befinden sich in Münster, wo er sein letztes Lebensjahr verbrachte.

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Ohne Wort keine Vernunft - keine Welt, Susanne Schulte

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ohne Wort keine Vernunft - keine Welt
Podtytuł
bestimmt Sprache Denken? : Schriftsteller und Wissenschaftler im Wortwechsel mit Johann Georg Hamann
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
389
ISBN10
3830925999
ISBN13
9783830925996
Seria
Opis
Bestimmt Sprache unser Denken oder gibt sie ihm erst nachträglich Stimme? Wie stehen Wort und Vernunft zur Welt und zum Gehirn? Wissenschaftler und Schriftsteller erkunden diese grundlegenden Fragen der menschlichen Selbstreflexion, gestützt auf aktuelle Forschung und literarische Praxis, und blicken auf Johann Georg Hamann. Der „Magus in Norden“ postulierte im 18. Jahrhundert, dass Vernunft sprachlich verfasst sei und jede Sprache eine eigene Sichtweise auf die Welt eröffne. Diese Auffassung wird heute von Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie geteilt, während Neuro- und Psycholinguistik sie experimentell bestätigen. Der Band versammelt Originalbeiträge zu den „Magus Tagen Münster 2010“ sowie weitere bedeutende Texte, darunter einen Vortrag über die Anfänge von Perspektivismus und Toleranz in Europa. Hamann, ein unorthodoxer Protestant und polyglotter Stotterer, sah Sprache als zentrales Problem und definierte sich als Schriftsteller und „Philologe des Kreuzes“. Er kritisierte die Aufklärung und entwickelte Gedanken zur Sprache, die später unter Begriffen wie „Natursprache“ und „linguistischer Relativismus“ bekannt wurden. Hamanns Texte stellen auch heute noch grundlegende Fragen zum Problem der Sprache. Sein Grab und große Teile seines Nachlasses befinden sich in Münster, wo er sein letztes Lebensjahr verbrachte.