Bookbot

Treuhänder künftiger Generationen

Unabhängige Fachinstitutionen als Korrektiv im demokratischen Rechtsstaat

Parametry

  • 440 stron
  • 16 godzin czytania

Więcej o książce

Die Achillesferse des demokratischen Rechtsstaats sind gewählte Politiker, sofern diese kurzfristig denken und handeln. Das Streben des gewählten Politikers nach Maximierung der Wahrscheinlichkeit seiner Wiederwahl stellt eine gängige Annahme der ökonomischen Theorie dar. Angesichts immer neuer Höchststände der nationalen Verschuldung in vielen westlichen Demokratien erscheint eine gewisse Gegenwartsbezogenheit auch unmittelbar plausibel. Wie jedoch können langfristige legitime Ansprüche gebührend berücksichtigt werden, insbesondere solche kommender Generationen, deren Angehörige in der Gegenwart keine Stimme haben? Wie kann ein institutionelles Arrangement aussehen, welches das Recht zur politischen Leitentscheidung gleichzeitig weiterhin beim Parlament belässt? Es wird zugunsten einer Teilung der Macht von Politikern – auch zu deren Nutzen – mit unabhängigen Institutionen plädiert, ähnlich wie es auf dem Gebiet der Geldpolitik theoretisch begründbar und praktisch umgesetzt ist.

Zakup książki

Treuhänder künftiger Generationen, Jannis Andrae

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Treuhänder künftiger Generationen
Podtytuł
Unabhängige Fachinstitutionen als Korrektiv im demokratischen Rechtsstaat
Język
niemiecki
Wydawca
Nomos
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
440
ISBN10
3848729806
ISBN13
9783848729807
Seria
Opis
Die Achillesferse des demokratischen Rechtsstaats sind gewählte Politiker, sofern diese kurzfristig denken und handeln. Das Streben des gewählten Politikers nach Maximierung der Wahrscheinlichkeit seiner Wiederwahl stellt eine gängige Annahme der ökonomischen Theorie dar. Angesichts immer neuer Höchststände der nationalen Verschuldung in vielen westlichen Demokratien erscheint eine gewisse Gegenwartsbezogenheit auch unmittelbar plausibel. Wie jedoch können langfristige legitime Ansprüche gebührend berücksichtigt werden, insbesondere solche kommender Generationen, deren Angehörige in der Gegenwart keine Stimme haben? Wie kann ein institutionelles Arrangement aussehen, welches das Recht zur politischen Leitentscheidung gleichzeitig weiterhin beim Parlament belässt? Es wird zugunsten einer Teilung der Macht von Politikern – auch zu deren Nutzen – mit unabhängigen Institutionen plädiert, ähnlich wie es auf dem Gebiet der Geldpolitik theoretisch begründbar und praktisch umgesetzt ist.