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Versorgt und vergessen

Ehemalige Verdingkinder erzählen

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In diesem Buch berichten vierzig Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von ihrem Schicksal als Verding- und Pflegekinder. Sie sind das Sprachrohr für Hunderttausende, die über Jahrhunderte als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, geschlagen und häufig sexuell missbraucht wurden. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur längst überfälligen Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz Hunderttausende Kinder fremdplatziert, viele davon 'verdingt', was bedeutete, dass sie bereits im Kindesalter für ihren Lebensunterhalt arbeiten mussten. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden in den letzten vier Jahren zahlreiche Gespräche mit ehemaligen Verdingkindern geführt, deren Erinnerungen sich von ca. 1900 bis 1970 erstrecken. Diese Gespräche reflektieren fast ein Jahrhundert schweizerischer Sozialgeschichte aus der Perspektive einer mehrheitlich armen Gesellschaftsschicht. Die Kurzporträts verdeutlichen die ärmlichen Lebensbedingungen, unter denen viele Schweizer bis weit ins 20. Jahrhundert lebten. Neben den Lebensgeschichten werden auch Texte zu Themen wie historische Erinnerungsforschung, Armut, gesetzliche Entwicklungen, Gründe der Fremdplatzierung, Schule, Widerstand, Entwurzelung, Diskriminierung und Gewalt präsentiert.

Zakup książki

Versorgt und vergessen, Marco Leuenberger, Loretta Seglias

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
24,92 zł

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Tytuł
Versorgt und vergessen
Podtytuł
Ehemalige Verdingkinder erzählen
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
319
ISBN10
3858693820
ISBN13
9783858693822
Seria
Opis
In diesem Buch berichten vierzig Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von ihrem Schicksal als Verding- und Pflegekinder. Sie sind das Sprachrohr für Hunderttausende, die über Jahrhunderte als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, geschlagen und häufig sexuell missbraucht wurden. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur längst überfälligen Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz Hunderttausende Kinder fremdplatziert, viele davon 'verdingt', was bedeutete, dass sie bereits im Kindesalter für ihren Lebensunterhalt arbeiten mussten. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden in den letzten vier Jahren zahlreiche Gespräche mit ehemaligen Verdingkindern geführt, deren Erinnerungen sich von ca. 1900 bis 1970 erstrecken. Diese Gespräche reflektieren fast ein Jahrhundert schweizerischer Sozialgeschichte aus der Perspektive einer mehrheitlich armen Gesellschaftsschicht. Die Kurzporträts verdeutlichen die ärmlichen Lebensbedingungen, unter denen viele Schweizer bis weit ins 20. Jahrhundert lebten. Neben den Lebensgeschichten werden auch Texte zu Themen wie historische Erinnerungsforschung, Armut, gesetzliche Entwicklungen, Gründe der Fremdplatzierung, Schule, Widerstand, Entwurzelung, Diskriminierung und Gewalt präsentiert.