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Psychisches Trauma wurde lange Zeit in der wissenschaftlichen Diskussion vernachlässigt. In Fachbüchern aus Bereichen wie Psychiatrie, Klinische Psychologie oder Psychotherapie, die vor 1998 veröffentlicht wurden, findet sich der Begriff „Trauma“ oft nicht einmal im Sachregister. Praktiker sind jedoch täglich mit den Folgen traumatischer Erfahrungen ihrer Klienten konfrontiert. Die Gründe für diese Diskrepanz liegen in den Abwehrmechanismen, die sowohl Wissenschaftler als auch die allgemeine Bevölkerung gegen Trauma haben, insbesondere in der Tendenz zur Opferbeschuldigung. Fragen wie: „Warum war das Opfer zur fraglichen Zeit dort?“ oder „Sind Opfer nicht auch teilweise verantwortlich?“ verdeutlichen diese Problematik. Diese irrationalen Denkweisen sind tief im magischen Denken verwurzelt, nicht nur bei Unbeteiligten, sondern manchmal auch bei den Opfern selbst. Daher ist es wenig überraschend, dass der wissenschaftliche Diskurs oft von dieser Opferbeschuldigung geprägt war und teils weiterhin ist. Wenn Traumatisierung nicht ignoriert wird, wird häufig argumentiert, dass das Opfer eine Mitverantwortung trägt oder dass das Trauma aus der frühen Kindheit stammt oder auf eine problematische Persönlichkeitsstruktur zurückzuführen ist.
Zakup książki
Psychodynamische Psycho- und Traumatherapie, Gottfried Fischer, Peter Schay
- Język
- Rok wydania
- 2008
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 33,62 zł
Metody płatności
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- Tytuł
- Psychodynamische Psycho- und Traumatherapie
- Podtytuł
- Konzepte - Praxis - Perspektiven [Fachtag "Alles Trauma - Oder?" am 29.09.2007 in Köln]
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Gottfried Fischer, Peter Schay
- Rok wydania
- 2008
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 229
- ISBN10
- 3531161296
- ISBN13
- 9783531161297
- Seria
- Tagi
- Zdrowie & Medycyna, Tematyka psychologiczna, Psychoterapia, Terapia & Leczenie, Trauma, Psychologia kliniczna, Neurobiologia, Zespół stresu pourazowego
- Opis
- Psychisches Trauma wurde lange Zeit in der wissenschaftlichen Diskussion vernachlässigt. In Fachbüchern aus Bereichen wie Psychiatrie, Klinische Psychologie oder Psychotherapie, die vor 1998 veröffentlicht wurden, findet sich der Begriff „Trauma“ oft nicht einmal im Sachregister. Praktiker sind jedoch täglich mit den Folgen traumatischer Erfahrungen ihrer Klienten konfrontiert. Die Gründe für diese Diskrepanz liegen in den Abwehrmechanismen, die sowohl Wissenschaftler als auch die allgemeine Bevölkerung gegen Trauma haben, insbesondere in der Tendenz zur Opferbeschuldigung. Fragen wie: „Warum war das Opfer zur fraglichen Zeit dort?“ oder „Sind Opfer nicht auch teilweise verantwortlich?“ verdeutlichen diese Problematik. Diese irrationalen Denkweisen sind tief im magischen Denken verwurzelt, nicht nur bei Unbeteiligten, sondern manchmal auch bei den Opfern selbst. Daher ist es wenig überraschend, dass der wissenschaftliche Diskurs oft von dieser Opferbeschuldigung geprägt war und teils weiterhin ist. Wenn Traumatisierung nicht ignoriert wird, wird häufig argumentiert, dass das Opfer eine Mitverantwortung trägt oder dass das Trauma aus der frühen Kindheit stammt oder auf eine problematische Persönlichkeitsstruktur zurückzuführen ist.


