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Alltagsrassismus

eine Untersuchung bei Jugendlichen in Deutschland und den Niederlanden

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  • 470 stron
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Wer in pädagogischen Arbeitsfeldern einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität des Zusammenlebens in der Einwanderungsgesellschaft leisten möchte, muss sich mit den Behinderungen und Gefährdungen im Zusammenleben auseinandersetzen. Die Beschäftigung mit Rassismen und Nationalismen ist dabei unerlässlich. Die vorliegende Forschungsarbeit zu Alltagsrassismus bei Jugendlichen in Deutschland und den Niederlanden zeigt ihren besonderen Nutzen. Obwohl quantitative Daten über die Verbreitung rassistischer und nationalistischer Begründungen wichtig sind, sind sie allein bei praktischen Veränderungsversuchen oft unzureichend. Daher werden verschiedene Methoden der Datenerhebung und -auswertung (Fragebogen, Gruppendiskussionen, Einzelinterviews) kombiniert. Es wird deutlich, dass Gruppendiskussionen und Interviews dazu beitragen, Argumentationsweisen und Begründungsmuster von Jugendlichen praxisnah zu erfassen. Dabei können die Effekte nachgezeichnet, subjektive Funktionalitäten rekonstruiert und Verbindungen zu gesellschaftlichen Diskursen und Strukturen aufgezeigt werden. Solche Informationen sind unverzichtbar für eine praxisorientierte Arbeit, die auf Veränderung abzielt und Anhaltspunkte benötigt, um reflexive Suchbewegungen durchzuführen und eine untersuchende Haltung zu fördern.

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Alltagsrassismus, Rudolf Leiprecht

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Alltagsrassismus
Podtytuł
eine Untersuchung bei Jugendlichen in Deutschland und den Niederlanden
Język
niemiecki
Wydawca
Waxmann
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
470
ISBN10
3893256202
ISBN13
9783893256204
Seria
Opis
Wer in pädagogischen Arbeitsfeldern einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität des Zusammenlebens in der Einwanderungsgesellschaft leisten möchte, muss sich mit den Behinderungen und Gefährdungen im Zusammenleben auseinandersetzen. Die Beschäftigung mit Rassismen und Nationalismen ist dabei unerlässlich. Die vorliegende Forschungsarbeit zu Alltagsrassismus bei Jugendlichen in Deutschland und den Niederlanden zeigt ihren besonderen Nutzen. Obwohl quantitative Daten über die Verbreitung rassistischer und nationalistischer Begründungen wichtig sind, sind sie allein bei praktischen Veränderungsversuchen oft unzureichend. Daher werden verschiedene Methoden der Datenerhebung und -auswertung (Fragebogen, Gruppendiskussionen, Einzelinterviews) kombiniert. Es wird deutlich, dass Gruppendiskussionen und Interviews dazu beitragen, Argumentationsweisen und Begründungsmuster von Jugendlichen praxisnah zu erfassen. Dabei können die Effekte nachgezeichnet, subjektive Funktionalitäten rekonstruiert und Verbindungen zu gesellschaftlichen Diskursen und Strukturen aufgezeigt werden. Solche Informationen sind unverzichtbar für eine praxisorientierte Arbeit, die auf Veränderung abzielt und Anhaltspunkte benötigt, um reflexive Suchbewegungen durchzuführen und eine untersuchende Haltung zu fördern.