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Unmittelbar nach seiner Entlassung aus dem Konzentrationslager Buchenwald verfasst Ernst Wiechert die Geschichte des Korvettenkapitäns Thomas von Orla, der sich während des Matrosenaufstandes 1918 weigert, auf seine Untergebenen zu schießen. Stattdessen springt er ins Meer und zieht sich in die Einsamkeit Ostpreußens zurück, was den Weg zur Inneren Emigration symbolisiert, den auch Wiechert selbst einschlägt. Der Roman erschien erstmals 1939 und wurde 2021 neu herausgegeben. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst, und die Umschlaggestaltung verwendet ein Bild von Lev Lagorio. Ernst Wiechert wurde 1887 in Kleinort in Masuren geboren. Nach dem Studium in Königsberg arbeitete er dort als Studienrat und heiratete 1912. Er meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, wurde mehrfach verwundet und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. In den Kriegsjahren entstanden seine ersten Erzählungen. Nach dem Selbstmord seiner Frau zog er 1930 nach Berlin, heiratete erneut und gab 1933 den Lehrerberuf auf, um als freier Schriftsteller in Bayern zu leben. Aufgrund von Repressionen der Nationalsozialisten wurde er 1938 verhaftet, kam aber nach internationalen Protesten frei. Er wählte den Weg der Inneren Emigration und blieb in Deutschland, bevor er nach dem Krieg in die Schweiz ging. Wiechert starb am 24. August 1950 und zählt zu den meistgelesenen Autoren seiner Zeit.
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Das einfache Leben, Ernst Wichert
- Język
- Rok wydania
- 2021
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Das einfache Leben
- Podtytuł
- Ein Roman vom Rückzug zu sich selbst
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Ernst Wichert
- Wydawca
- Hofenberg
- Rok wydania
- 2021
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 282
- ISBN10
- 3743740850
- ISBN13
- 9783743740853
- Seria
- Opis
- Unmittelbar nach seiner Entlassung aus dem Konzentrationslager Buchenwald verfasst Ernst Wiechert die Geschichte des Korvettenkapitäns Thomas von Orla, der sich während des Matrosenaufstandes 1918 weigert, auf seine Untergebenen zu schießen. Stattdessen springt er ins Meer und zieht sich in die Einsamkeit Ostpreußens zurück, was den Weg zur Inneren Emigration symbolisiert, den auch Wiechert selbst einschlägt. Der Roman erschien erstmals 1939 und wurde 2021 neu herausgegeben. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst, und die Umschlaggestaltung verwendet ein Bild von Lev Lagorio. Ernst Wiechert wurde 1887 in Kleinort in Masuren geboren. Nach dem Studium in Königsberg arbeitete er dort als Studienrat und heiratete 1912. Er meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, wurde mehrfach verwundet und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. In den Kriegsjahren entstanden seine ersten Erzählungen. Nach dem Selbstmord seiner Frau zog er 1930 nach Berlin, heiratete erneut und gab 1933 den Lehrerberuf auf, um als freier Schriftsteller in Bayern zu leben. Aufgrund von Repressionen der Nationalsozialisten wurde er 1938 verhaftet, kam aber nach internationalen Protesten frei. Er wählte den Weg der Inneren Emigration und blieb in Deutschland, bevor er nach dem Krieg in die Schweiz ging. Wiechert starb am 24. August 1950 und zählt zu den meistgelesenen Autoren seiner Zeit.