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Freundschaft

Ausstellungskatalog zur Ausstellung im Deutschen Hygienemuseum Dresden

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Freundschaft hat Konjunktur. Soziale Medien versprechen Freundschaft per Knopfdruck, die Werbung nutzt sie als verführerisches Motiv, und die Gesellschaftswissenschaften entdecken sie neu als Modell einer zeitgemäßen Form des Miteinanders. Grund genug, sich ihr aus umfassender Perspektive anzunehmen. Freundschaft verkörpert, so die These der Ausstellung, »die Sehnsucht nach einer unverbindlichen Bindung, die hält«. Anders als Ehe und Verwandtschaft, Religion oder normativ begründete Beziehungen kann das soziale Band der Freundschaft nicht auf sanktionierte Formen zurückgreifen, sondern muss sich je individuell definieren – und bleibt immer fragil. Gerade darin realisiert sie den widersprüchlichen Wunsch nach Geborgenheit und Sicherheit einerseits, Ungebundenheit und Freiheit andererseits. Deshalb ist es schwierig zu definieren, was die Freundschaft auszeichnet und worin ihre Gründe liegen. Was verbindet Freunde? Sind wir mit jenen befreundet, die uns ähnlich sind? Oder ist der Freund derjenige, der einen infrage stellt? Verbirgt sich in der Freundschaft eine soziale Utopie? Das die Ausstellung begleitende Buch versammelt Essays u. a. von Heinz Bude, Werner Busch, Heidrun Friese, Hans Ulrich Gumbrecht, Jean-Louis Schefer und Peter Trawny.

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Freundschaft, Daniel Tyradellis

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Freundschaft
Podtytuł
Ausstellungskatalog zur Ausstellung im Deutschen Hygienemuseum Dresden
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN10
3957571081
ISBN13
9783957571083
Seria
Kategorie
Opis
Freundschaft hat Konjunktur. Soziale Medien versprechen Freundschaft per Knopfdruck, die Werbung nutzt sie als verführerisches Motiv, und die Gesellschaftswissenschaften entdecken sie neu als Modell einer zeitgemäßen Form des Miteinanders. Grund genug, sich ihr aus umfassender Perspektive anzunehmen. Freundschaft verkörpert, so die These der Ausstellung, »die Sehnsucht nach einer unverbindlichen Bindung, die hält«. Anders als Ehe und Verwandtschaft, Religion oder normativ begründete Beziehungen kann das soziale Band der Freundschaft nicht auf sanktionierte Formen zurückgreifen, sondern muss sich je individuell definieren – und bleibt immer fragil. Gerade darin realisiert sie den widersprüchlichen Wunsch nach Geborgenheit und Sicherheit einerseits, Ungebundenheit und Freiheit andererseits. Deshalb ist es schwierig zu definieren, was die Freundschaft auszeichnet und worin ihre Gründe liegen. Was verbindet Freunde? Sind wir mit jenen befreundet, die uns ähnlich sind? Oder ist der Freund derjenige, der einen infrage stellt? Verbirgt sich in der Freundschaft eine soziale Utopie? Das die Ausstellung begleitende Buch versammelt Essays u. a. von Heinz Bude, Werner Busch, Heidrun Friese, Hans Ulrich Gumbrecht, Jean-Louis Schefer und Peter Trawny.