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Keine Schwierigkeiten mit der Wahrheit

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Der wohl sensationellste Fund im Geheimarchiv Walter Ulbrichts ist die Plattform eines „besonderen deutschen Weges zum Sozialismus“, mit der Wolfgang Harich in der Partei- und Staatskrise von 1956 weitblickend Vorschläge unterbreitete, wie auf progressiver Grundlage die deutsche Zweistaatlichkeit überwunden, ihre Zementierung durch Mauer und Stacheldraht vermieden werden könnte. Erstmals wird der Text hier veröffentlicht. Aufrichtig legt der Autor, heute im siebzigsten Lebensjahr, die Motive seines Handelns dar. Fesselnd schildert er die Ereignisse, die ihn und seine Gruppe nach zwei Schauprozessen vor dem Obersten Gericht der DDR hinter Zuchthausmauern brachten. Teils selbst berichtend, teils in Beantwortung der bohrenden Fragen eines skeptisch gestimmten Interviewers weiß Harich schlagend alle Verleumdungen zu widerlegen, mit denen er über drei Jahrzehnte lang systematisch verfolgt, entwürdigt und isoliert worden ist. Ein großes Dokument deutscher Zeitgeschichte und ihrer Hintergründe macht uns zugleich mit einer Persönlichkeit vertraut, die das geistige Leben im ersten Nachkriegsjahrzehnt entscheidend mitprägte - als Universitätsdozent und Verlagslektor; als, gemeinsam mit Ernst Bloch, Gründer der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“; als Freund und Partner von Georg Lukács und Bertolt Brecht...

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Keine Schwierigkeiten mit der Wahrheit, Wolfgang Harich

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
90,76 zł

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Tytuł
Keine Schwierigkeiten mit der Wahrheit
Język
niemiecki
Wydawca
Dietz
Rok wydania
1993
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN10
3320018019
ISBN13
9783320018016
Seria
Opis
Der wohl sensationellste Fund im Geheimarchiv Walter Ulbrichts ist die Plattform eines „besonderen deutschen Weges zum Sozialismus“, mit der Wolfgang Harich in der Partei- und Staatskrise von 1956 weitblickend Vorschläge unterbreitete, wie auf progressiver Grundlage die deutsche Zweistaatlichkeit überwunden, ihre Zementierung durch Mauer und Stacheldraht vermieden werden könnte. Erstmals wird der Text hier veröffentlicht. Aufrichtig legt der Autor, heute im siebzigsten Lebensjahr, die Motive seines Handelns dar. Fesselnd schildert er die Ereignisse, die ihn und seine Gruppe nach zwei Schauprozessen vor dem Obersten Gericht der DDR hinter Zuchthausmauern brachten. Teils selbst berichtend, teils in Beantwortung der bohrenden Fragen eines skeptisch gestimmten Interviewers weiß Harich schlagend alle Verleumdungen zu widerlegen, mit denen er über drei Jahrzehnte lang systematisch verfolgt, entwürdigt und isoliert worden ist. Ein großes Dokument deutscher Zeitgeschichte und ihrer Hintergründe macht uns zugleich mit einer Persönlichkeit vertraut, die das geistige Leben im ersten Nachkriegsjahrzehnt entscheidend mitprägte - als Universitätsdozent und Verlagslektor; als, gemeinsam mit Ernst Bloch, Gründer der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“; als Freund und Partner von Georg Lukács und Bertolt Brecht...