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Archäologie des Alltags

Köln und seine Infrastruktur

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Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs machte 2009 deutlich, wie brüchig die Fundamente sind, auf denen unsere Gesellschaft ruht. Über der Erde zeigt die marode Leverkusener Rheinbrücke, in welch eklatanter Weise wir von einer funktionierenden Infrastruktur abhängig sind. Wenn sie versagt, spüren wir die Auswirkungen unmittelbar. Sonst aber bleibt der Unterbau des modernen Lebens meistens unsichtbar. Der Historiker Dirk van Laak betreibt in diesem Buch eine Archäologie des Alltags und seiner Routinen, um die im Verborgenen wirkenden Infrastrukturen zutage zu fördern. Er spannt den Bogen von den Römern, die in Köln ihre Abwasserleitungen verlegten, bis zu den heutigen Einrichtungen des Verkehrs, der Kommunikation, Versorgung und Entsorgung. In einer Großstadt wie Köln verschränken und verdichten sich die historisch gewachsenen Netzwerke in geradezu atemberaubender Weise. Man muss sich ihrer Existenz nur erst bewusst werden.

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Archäologie des Alltags, Dirk van Laak

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Archäologie des Alltags
Podtytuł
Köln und seine Infrastruktur
Język
niemiecki
Wydawca
Greven
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
80
ISBN10
3774306788
ISBN13
9783774306783
Seria
Opis
Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs machte 2009 deutlich, wie brüchig die Fundamente sind, auf denen unsere Gesellschaft ruht. Über der Erde zeigt die marode Leverkusener Rheinbrücke, in welch eklatanter Weise wir von einer funktionierenden Infrastruktur abhängig sind. Wenn sie versagt, spüren wir die Auswirkungen unmittelbar. Sonst aber bleibt der Unterbau des modernen Lebens meistens unsichtbar. Der Historiker Dirk van Laak betreibt in diesem Buch eine Archäologie des Alltags und seiner Routinen, um die im Verborgenen wirkenden Infrastrukturen zutage zu fördern. Er spannt den Bogen von den Römern, die in Köln ihre Abwasserleitungen verlegten, bis zu den heutigen Einrichtungen des Verkehrs, der Kommunikation, Versorgung und Entsorgung. In einer Großstadt wie Köln verschränken und verdichten sich die historisch gewachsenen Netzwerke in geradezu atemberaubender Weise. Man muss sich ihrer Existenz nur erst bewusst werden.