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Franz Liszt und seine Zeit

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Zu seinen Lebzeiten galt Franz Liszt als Inbegriff des Klaviervirtuosen. Jedoch erregten die Fülle und die Weitläufigkeit seines Lebens - in diesem Jahrhundert einzigartig - für lange Zeit mehr Aufsehen als sein immenses kompositorisches Schaffen. Obwohl sich äußerst populär gewordene Werke darunter befinden, war das Gesamtwerk starken Schwankungen in der Bewertung unterworfen und wurde nur von wenigen Zeitgenossen in ihrer wahren Bedeutung erkannt. Der vorliegende Band widmet sich dem kompositorischen Schaffen Liszts; Biographisches, wie es in früheren Liszt-Monographien fast durchweg im Mittelpunkt stand, wird nur so weit einbezogen, wie es für das Werk relevant ist. Liszts umfangreiches Œuvre wird nicht vollständig dargestellt; vielmehr wird versucht, die Entwicklung von Liszts Kunstbegriff nachzuzeichnen, die im Laufe eines halben Jahrhunderts von der frühen Prägung durch Beethoven und Berlioz und die religiöse Romantik der 1830er Jahre bis zum meditativen Altersstil und zur Auflösung des Werkbegriffs führt, in der sich die Moderne ankündigt. Ergänzend kommen in chronologisch geordneten, ausführlichen „Zeugnissen“ Zeitgenossen über Franz Liszt als Virtuose, Interpret und Lehrer zu Wort.

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Franz Liszt und seine Zeit, Wolfgang Dömling

Język
Rok wydania
1985
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Franz Liszt und seine Zeit
Język
niemiecki
Rok wydania
1985
Oprawa
miękka
Liczba stron
336
ISBN10
3921518865
ISBN13
9783921518861
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Zu seinen Lebzeiten galt Franz Liszt als Inbegriff des Klaviervirtuosen. Jedoch erregten die Fülle und die Weitläufigkeit seines Lebens - in diesem Jahrhundert einzigartig - für lange Zeit mehr Aufsehen als sein immenses kompositorisches Schaffen. Obwohl sich äußerst populär gewordene Werke darunter befinden, war das Gesamtwerk starken Schwankungen in der Bewertung unterworfen und wurde nur von wenigen Zeitgenossen in ihrer wahren Bedeutung erkannt. Der vorliegende Band widmet sich dem kompositorischen Schaffen Liszts; Biographisches, wie es in früheren Liszt-Monographien fast durchweg im Mittelpunkt stand, wird nur so weit einbezogen, wie es für das Werk relevant ist. Liszts umfangreiches Œuvre wird nicht vollständig dargestellt; vielmehr wird versucht, die Entwicklung von Liszts Kunstbegriff nachzuzeichnen, die im Laufe eines halben Jahrhunderts von der frühen Prägung durch Beethoven und Berlioz und die religiöse Romantik der 1830er Jahre bis zum meditativen Altersstil und zur Auflösung des Werkbegriffs führt, in der sich die Moderne ankündigt. Ergänzend kommen in chronologisch geordneten, ausführlichen „Zeugnissen“ Zeitgenossen über Franz Liszt als Virtuose, Interpret und Lehrer zu Wort.