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Daniel Wisser

    21 maja 1971
    Ein weißer Elefant
    Standby
    0 1 2
    Auf dem Gipfel ist Ruh'
    Kein Wort für Blau
    Królowa Gór
    • Królowa Gór

      • 428 stron
      • 15 godzin czytania

      Kiedy Robert Turin, bohater powieści, otrzymuje diagnozę: stwardnienie rozsiane, czyli sclerosis multiplex, SM, dobiega trzydziestki i wie, że jego stan będzie się tylko pogarszał. Wózek inwalidzki, cewnik, ale i alkohol w dużych ilościach stają się jego nieodstępnymi towarzyszami. Swoją chorobę Turin nazywa Królową Gór, tak samo, jak określiła siebie kilkuletnia dziewczynka, którą spotkał w poczekalni neurologa, zanim usłyszał swój wyrok Danielowi Wisserowi udała się rzadka sztuka: w atrakcyjny sposób potrafił połączyć poważne tematy z lekką, dowcipną narracją, która nie tylko wciąga czytelnika w lekturę, ale i skłania go do zadumy. Mimo wzruszających kolei losu i perypetii swojego bohatera na drodze do celu w szwajcarskiej klinice nie uczynił z niego papierowej postaci, a nawet nie obdarzył go kompletem cech budujących sympatię. Przeciwnie, obraz wydaje się bliższy rzeczywistości, kiedy autor nie apeluje o współczucie dla Turina, tylko wkłada w jego usta buntownicze słowa: A o czym mam myśleć? Czy woreczek z moczem jest pełny? Która godzina? Czy pojawi się nowy napad? Czy dam jeszcze radę przeczytać gazetę, czy będzie mi do tego potrzebny mikroskop? Kto dzisiaj podmyje mi dupę? Jak długo jeszcze będę mógł mówić?

      Królowa Gór
      4,2
    • Kein Wort für Blau

      Erzählungen

      • 120 stron
      • 5 godzin czytania

      „Der eigentümliche Zauber, den Daniel Wissers kurze Prosatexte auf mich ausüben, hängt wohl zusammen mit der witzigen Disproportion zwischen der Exaktheit, mit der Zahlen, Fakten, Details etc. einerseits und sogar bedeutende geschichtliche Persönlichkeiten und Ereignisse andererseits angeführt werden, und der Vergeblichkeit, zu der das alles meistens führt. Die tragikomischen Helden Wissers löschen ihre Namen aus, bleiben ungehört, werden weitgehend unsichtbar oder gleich von vorneherein nicht bemerkt. Freilich setzt das alles oft einen Blick voraus, den es, wenn das alles so wäre, eigentlich nicht geben könnte: Wer soll denn jener Beobachter sein, der weiß, dass der unsichtbar Gewordene noch gar nicht aus dem Zimmer gegangen ist oder dass der Unbemerkte gewohnheitsmäßig auf dem Stuhl saß, wo ihn niemand sah?“

      Kein Wort für Blau
      3,0
    • Bernhard Kolin ist tot, Milliardär und Herausgeber von Österreichs größter Boulevardzeitung. Weil die Politik mit den Kolins gut kann, ist für Oberst Benedikt Kordesch größtmögliche Diskretion bei den Ermittlungen angesagt. Doch nur einen Tag später stirbt auch Kolins Mutter. Wie ihr Sohn wurde sie durch Gift vom Blauen Eisenhut vergiftet. Ein Skandal scheint vorprogrammiert.Kordesch reist sofort nach Oberösterreich, wo die ganze Familie des ermordeten Medienmoguls wie jedes Jahr die Pfingsttage verbringt. Tatsächlich gibt es eine Menge schmutziger Geheimnisse. Und einen Hotelgast, der mit den Kolins noch eine Rechnung offen hat. Aber irgendetwas sagt Oberst Kordesch, dass die Lösung des Falls weit komplizierter ist...

      Auf dem Gipfel ist Ruh'
      3,8
    • 0 1 2

      Roman - (Null Eins Zwei)

      • 448 stron
      • 16 godzin czytania

      Von der Wiedergeburt eines Schelms mitten in den Krisen unserer Gegenwart. »Eine erfrischend lakonische Perspektive auf den Zeitgeist. Zum Auftauen komisch.« Galore Vor dreißig Jahren verstorben, bekommt der Computerentwickler Erik Montelius ein zweites Leben geschenkt: Als erster Patient weltweit wird er aus der kryotechnischen Konservierung geholt. Fortan sieht er sein Dasein nicht in Leben und Tod geteilt, sondern in erstes Leben, zweites Leben und Tod. Doch auch im zweiten Leben ist die Welt keine bessere: Seine Frau hat seinen Geschäftspartner geheiratet – der hat zudem Eriks Ideen geklaut. Die Menschen tragen Masken über Mund und Nase, wischen auf tragbaren Computern herum und haben die Visionen von einer gerechten und umweltfreundlichen Gesellschaft aufgegeben. Erik hat nichts, kein Geld, kein Zuhause, nicht einmal einen Ausweis. Aber er hat einen Verdacht, wem er seinen ersten Tod zu verdanken hat. Und er hat einen Buchvertrag und damit die Gelegenheit, die Wahrheit ans Licht zu bringen … Leichtfüßig und lakonisch erzählt Daniel Wisser von einem Schelm inmitten der großen Krisen der Gegenwart. Erik Montelius existiert von Amts wegen nicht – diese Freiheit muss er nutzen.

      0 1 2
      3,9
    • Standby

      Roman

      • 198 stron
      • 7 godzin czytania

      Ein Roman über das beginnende 21. Jahrhundert und die Allgegenwärtigkeit von Internet, Mobiltelefonen, verkrüppelten Emotionen und Weltuntergangsvorstellungen. Die namenlose Hauptfigur ist Leiter eines Callcenters, dem nur die Arbeit Schutz vor der Freizeit und dem Wochenende bietet, das er mit seiner Gattin verbringen muss. Hinter der kleinbürgerlichen Fassade verbergen sich apokalyptische Hoffnungen und die Sehnsucht nach flüchtigen Affären. Auf Parties, im Kino oder im Altersheim bei seinem kranken Vater übt er sich in der Fähigkeit der Unsichtbarkeit. Ein einziges Wochenende, beschrieben in einem rasanten Stil, der sich Passivkonstruktionen und der Sprache von Gebrauchsanweisungen bedient und damit auf gewitzte Weise eine technoide Weltsicht offen legt.

      Standby
      3,4
    • Ein weißer Elefant

      Roman

      • 171 stron
      • 6 godzin czytania

      Ein „weißer Elefant“ ist ein arbeitsloser Arbeitender, der zwar seine Anstellung behält, dem aber das Tätigkeitsfeld entzogen wird. Waren früher nur unkündbare Beamte von einer solchen Situation betroffen, so ist die Praxis des Kaltstellens mitsamt Bore-Out heute in Großkonzernen, Banken und Versicherungen gängig, wenn Dienstverhältnisse aus bestimmten Gründen nicht einfach gekündigt werden können. Männlich, 51, ehemaliger Leiter der Abteilung Informationstechnologie. Drei Kinder von drei verschiedenen Frauen. Auf dem Abstellgleis. Die Fallhöhe dieses „weißen Elefanten“ ist vorprogrammiert. Daniel Wisser schildert seinen Absturz als schaurig-witziges Sittenbild unserer Gesellschaft.

      Ein weißer Elefant
      3,0
    • Auch Michael Braun geht seine Lateinnachhilfelehrerin ein Leben lang nicht aus dem Kopf: Es ist die Geschichte einer unerfüllten Liebe. Als sie, die schöne Alies, die in dem Dorf in der Provinz alle nur Alice nennen, plötzlich spurlos verschwindet, bleibt Braun nur die Erinnerung an schüchterne Küsse, eine Neigung zu exotischen Frauen und die Frage, was mit ihr geschehen ist. Nicht dass er sich in all den Jahren bemüht hätte, das Rätsel zu lösen: erstens hatte er Angst vor den Löwen von Alies Nachbarn, der sich selbst zum Dompteur ausbilden wollte, zweitens vor ihrem cholerischen Ehemann, der die Löwen irgendwann erschossen hat. Und drittens ist Braun einer, dessen Kindheitshelden Menschen sind, die 139 Tage im Weltraum ausharren oder 18 Tage ohne Essen und Trinken vergessen in einer Gefängniszelle überleben. Ein bisschen so ist auch Braun geworden: Er harrt aus in seiner Beziehung und überlebt als Beamter am Meldeamt. Bis Alies Ehemann eines Tages tot zusammenbricht und ihm die Schlüssel zu dessen Haus in die Hände fallen: Jetzt endlich ist der Moment gekommen, um Alies zu retten und sich selbst zu befreien …

      Löwen in der Einöde
      2,5
    • Die erfundene Frau

      Erzählungen

      Daniel Wisser erzählt zweiundzwanzig lakonische Geschichten über das ganz alltägliche Fiasko von Liebe und Sexualität: Sie handeln vom Reiz des Imaginierten, desaströsen Wochenenden und dem Drama der Dating-Portale, von Fetischisten und Neurotikern, von der Liebe der Hundertjährigen, der Scham der Pubertät und verpassten Augenblicken. Sie erzählen vom Anfang der Liebe und von ihrem Ende – und dass manchmal nicht mehr bleibt als ein toter Hund in einer Louis-Vuitton-Tasche. Sie zeigen ihre Figuren beim immer wieder scheiternden Versuch, nicht zu scheitern, gönnen ihnen keine Erlösung und sind gerade deshalb von großer Menschlichkeit.

      Die erfundene Frau
      3,3
    • Wir bleiben noch

      Roman

      • 477 stron
      • 17 godzin czytania

      Mit hinreißend lakonischem Witz erzählt Daniel Wisser von vier Generationen einer Familie, durch die sich die Gräben eines ganzen Landes ziehen. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, der langsam dämmert, dass sich der Traum vom ungebremsten Fortschritt gegen sie wendet. Die Welt um Victor Jarno hat sich verändert — und wie immer hat er es zu spät bemerkt. Victor ist Mitte vierzig, kinderlos und der letzte Sozialdemokrat in einer Wiener Familie mit sozialistischen Wurzeln bis in die Kaiserzeit. Nur scheint sich niemand daran zu erinnern, selbst seine Mutter und seine Tante hat der politische Rechtsruck erfasst. Mit der Rückkehr von Victors Cousine Karoline aus dem Ausland, flammt eine dreißig Jahre alte heimliche Liebe wieder auf: Beide verachten e-Scooter, Stand-up-Paddling und die regierenden Rechtsparteien. Doch als aus ihnen ein Paar wird, droht die Familie an dem Skandal zu zerbrechen. Noch dazu vererbt ihnen die Großmutter vor ihrem Tod ihr Haus auf dem Land, in das Cousine und Cousin nun zum Missfallen ihrer Eltern, die das Haus gerne geerbt hätten, einziehen. Was aber lässt sich in einer Welt, in der ihre Ideale im Niedergang begriffen sind und ihre Familie zerbricht, noch retten?

      Wir bleiben noch
      3,4
    • Tausend kleine Traurigkeiten

      Politische Kommentare

      • 186 stron
      • 7 godzin czytania

      Die Zentralisierung von Entscheidungsprozessen und der Abbau der Demokratie ist eine globale Tendenz im Kapitalismus. Eine treibende Rolle spielen dabei politisch instrumentalisierte Massenmedien, die nicht der Wahrheit verpflichtet sind, sondern ihren Geldgebern. Der Schriftsteller Daniel Wisser gilt als einer der profiliertesten literarischen Kritiker der türkisen Ausprägung dieses Phänomens. Nun erhebt er seine Stimme gegen diesen Zeitgeist, um nicht einmal vor den Trümmern unseres Landes stehen und sagen zu müssen: „Was hätt’ ma denn machen sollen?“ Viele bezeichnen unsere Lage als alternativlos. Alternativlos ist das neue „Was hätte man denn machen sollen?“ In der Politik ist aber nichts alternativlos. Die inflationäre Verwendung des Wortes alternativlos in der politischen Kommunikation verrät die Demokratiefeindlichkeit, von der wir befallen sind.

      Tausend kleine Traurigkeiten
    • Unter dem Fußboden

      Gesammelte Erzählungen 2009 - 2023

      • 246 stron
      • 9 godzin czytania

      Unter dem Fußboden ist ein Herzens- und Langzeitprojekt von Daniel Wisser: seit vielen Jahren arbeitet der Wiener Autor an seiner Sammlung von kurzen Erzählungen, in denen oftmals eine historische Person im Mittelpunkt steht; die pointierten Prosastücke wurden unter dem Titel „Unter dem Fußboden“ bereits zwei Mal als Bühnenstück inszeniert. Erstmals erscheinen nun alle Texte in Hardcoverausgabe mit einem ausführlichen Glossar als Wegweiser durch das vielschichtige Textlabyrinth mit unzähligen Querverweisen.

      Unter dem Fußboden
    • Die Ambivalenz zwischen gleichzeitiger An- und Abwesenheit der Fotografierenden wird zum inhaltlichen Ausgangspunkt von MOTIV – FOTOGRAFinnen. Nicht immer bleibt der/die AutorIn außerhalb der Fotografie: Im Archiv von ORTHOCHROME finden sich Ausnahmen, in denen der/die FotografIn ins Bild gesetzt wird – sei es als Selbstportrait, als Spiegelung, als Schattenwurf oder als Motiv für eine/n andere/n FotografIn. In vielen Fällen erfolgte die Dokumentation der fotografischen Tätigkeit auch auf nicht intendierte Weise.

      Der Wanderer
    • Mutmacher:innen – Dem Krebs mutig begegnen

      Zwölf großartige Menschen erzählen ihre Lungenkrebs-Geschichte

      • 144 strony
      • 6 godzin czytania

      Lungenkrebs zählt zu den gefürchtetsten Krebserkrankungen. Besonders, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist, der Tumor schon Metastasen gestreut hat oder neuerlich auftritt. Betroffene sind nicht nur körperlich, sondern auch emotional enorm belastet. Die Erkrankung ist ein massiver Einschnitt, der sprachlos macht. Hinzu kommen die Nebenwirkungen der Behandlung und die Angst vor dem Fortschreiten der Erkrankung. Die Geschichten der 12 Mutmacher:innen die Sie in diesem Buch lesen können, zeigen unterschiedliche Wege durch diese schwierige Zeit. Es ist beeindruckend wie sie mit diesen Herausforderungen fertig werden. Ob allein oder gemeinsam mit ihrer Familie, ihren An- und Zugehörigen. Wichtig ist, sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Beispielsweise von den Mitarbeiter:innen in den österreichweiten Krebshilfe-Beratungsstellen. Die 12 Mutmacher:innen, in diesem Buch, haben sich der Diagnose Lungenkrebs stellen müssen. Jede einzelne Geschichte beeindruckt und zeigt, dass es kein Patentrezept für den Umgang mit der Diagnose Lungenkrebs gibt.

      Mutmacher:innen – Dem Krebs mutig begegnen
    • Smart City

      Roman - Preisträger Österreichischer Buchpreis

      • 384 strony
      • 14 godzin czytania

      Wem gehört die Stadt der Zukunft? Daniel Wisser erzählt vom Traum einer digitalisierten Wohlfühlwelt und ihrem größten Problem: dem Menschen. Aufbruchstimmung in NEUDA, der sichersten, saubersten und nachhaltigsten Stadt der Welt. Über den rechtwinklig angeordneten Straßen kreisen Drohnen, unten bewegen sich geräuschlos Elektrocaddies und Cleaning-Robots, eine Messsäule kontrolliert die Lautstärke, die 54 Dezibel nicht übersteigen darf. Die Journalistin Morag Oliphant, deren Mann und Tochter bei einem Überfall von unbekannten Tätern getötet wurden, sucht den Neuanfang in NEUDA und will über dieses Pilotprojekt berichten. Sicherheit, Lebensqualität und ein harmonisches Zusammenleben garantiert man den Einwohnern der Smart City. So zumindest die Versprechung der Politik. Doch schon bald bemerkt Morag Oliphant merkwürdige Dinge: Nicht registrierte Menschen huschen durch die Straßen, der Müll verschwindet einfach vor den Toren der Stadt, und für die Sicherheit sorgt nicht die Polizei, sondern ein privates Unternehmen, das sich jeder Kontrolle entzieht. Als bei einer Demonstration ein Mann stirbt und niemand verantwortlich sein will, kommt Morag Oliphant nicht nur dem schattenhaften Geflecht von Politik und dem Konzern, der NEUDA betreibt, näher. Auch die Aufklärung des Todes ihrer Familie scheint damit zusammenzuhängen.

      Smart City