Die Kirche auf dem Weg zur Einheit
Das gesungene Hochgebet des Katholikentages Stuttgart 2022





Das gesungene Hochgebet des Katholikentages Stuttgart 2022
die Feiern des Taufgedächtnisses, der Umkehr und der Versöhnung
Martin Luther bezeichnet das Leben eines Christen als ein tägliches "unter-die-Taufe-Kriechen". Welchen Stellenwert hat also die Taufe für das Leben eines Christen? . Was bedeutet es für christliche Identität, "aus der Taufe" zu leben? . Können liturgische Feierformen helfen, ein Taufbewusstsein zu wecken? . Inwieweit können ökumenische Formen der Feier der Tauferinnerung den Geist der Ökumene bestärken? . Was hat die Buße mit der Taufe zu tun? . Und: Inwiefern ist die Feier der Buße neu zu beleben als eine spezifische Form des Taufgedächtnisses? Diesen und vielen anderen Fragen widmet sich der didaktisch gut gestaltete vierte Band des Grundkurses Liturgie.
Von Anbeginn versammeln sich Christen am ersten Tag der Woche, um in der Schrift zu lesen, in den Anliegen der Welt zu beten, ein großes Lob- und Dankgebet über Brot und Wein zu sprechen, und in der Form des gemeinschaftlichen Mahles den Tod und die Auferstehung Jesu Christi zu feiern. Die vielen Namen dieser Feier weisen auf verschiedene inhaltliche und theologische Akzente hin: "Brotbrechen, Herrenmahl, Darbringung, Messe, Eucharistie, ...". Der dritte Band des GKL widmet sich der Untersuchung dieser liturgischen Feier - Quelle und Höhepunkt allen Tuns der Kirche. Streifzüge durch die Liturgiegeschichte, die einen Einblick in große historische Entwicklungslinien der Feiergestalt eröffnen, dienen dem Anliegen, die heutige Feier tiefer zu erschließen. So enthält dieser Band unter anderem Überlegungen zu folgenden Themen: ."Tut dies zu meinem Gedächtnis." - der biblische Ursprung der Eucharistiefeier. .Die Eucharistie in der frühen Kirche - ein Maßstab für heute?! .Zugegen in Brot und Wein - was ist unter "Realpräsenz" zu verstehen? .Die Eucharistie - ein Opfer? .Gemeinsame Eucharistie in getrennten Kirchen?
50 Jahre nach „Sacrosanctum Concilium“
Vor 50 Jahren stießen die Bischöfe der Katholischen Kirche eine grundlegende Reform des Gottesdienstes an. Andere christliche Konfessionen machten sich in dieser Zeit ebenfalls auf den Weg liturgischer Reformen. Ein internationales Autorenteam aus verschiedenenen christlichen Kirchen – Katholiken, Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe, Methodisten, Baptisten u. a. – untersucht, wie sich der Gottesdienst in der Vergangenheit entwickelt hat, widmet sich aber auch besonders der Frage, vor welchen Herausforderungen die Liturgie heute steht. Sichtbar wird dabei der immense Reichtum der liturgischen Traditionen sowie ihr Potenzial für die Erfordernisse der Zukunft