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Arata Takeda

    Wir sind wie Baumstämme im Schnee
    Ästhetik der Selbstzerstörung
    • Wir sind wie Baumstämme im Schnee

      Ein Plädoyer für transkulturelle Erziehung

      • 121 stron
      • 5 godzin czytania

      Wenn wir zu Rassismus und Diskriminierung Nein sagen, so sagen wir zugleich Ja zu Pluralismus und Chancengleichheit. Wollen wir kulturelle Vielfalt? Ja, sofern sie für alle gleich und nicht hierarchisch gemeint ist. Kulturelle Vielfalt mit einer leitenden Kultur an der Spitze und mehreren Satellitenkulturen um sie herum wäre nicht gleichheitlich. Wer würde soziale Vielfalt wollen? Da Vielfalt von sozialen Schichten ökonomische Hierarchien nach sich zieht, wünschen sich viele Menschen eher soziale Gerechtigkeit. Dürfen wir uns allen „kulturelle Gerechtigkeit“ wünschen? Arata Takeda setzt mit seiner wegweisenden Schrift genau an der Stelle an, da gesellschaftliches Denken beginnen muss: in der Erziehung. Und seine Überlegungen führen genau über das hinaus, bei dem gesellschaftliches Denken nicht stehen bleiben darf: die Kultur(en). Die transkulturelle Erziehung vermag uns allen die Freiheit zurückzugeben, an der grenzenlosen Gestaltung von Kultur(en) teilzuhaben. Eine Einladung zum Umdenken an Studierende, Lehrende und Beratende in Lehrerausbildung, Lehrerfortbildung und Schulentwicklung.

      Wir sind wie Baumstämme im Schnee2012
    • Ästhetik der Selbstzerstörung

      Selbstmordattentäter in der abendländischen Literatur

      • 314 stron
      • 11 godzin czytania

      Neu sehen, neu denken. Eine -europäische- Kulturgeschichte des Selbstmordattentats. Mittelalterliche Assassinen, japanische Kamikaze-Piloten, islamistische Selbstmordattentäter- die bekanntesten Beispiele von -menschlichen Bomben- kommen aus dem Orient. Ist das Selbstmordattentat dem Abendland fremd? - Keineswegs. Mit philologischer Akribie und analytischer Schärfe erzählt Arata Takeda eine -andere- Kulturgeschichte des Selbstmordattentats. Seine vorgelegten Neuinterpretationen zu Sophokles’ Aias, Miltons Samson Agonistes, Schillers Die Räuber und Camus’ Les Justes geben der Debatte um das Phänomen des Selbstmordattentats eine wichtige neue Richtung und laden zum vorsichtigen Umdenken in Fragen des Terrorismus und der Sicherheit ein.

      Ästhetik der Selbstzerstörung2010