Ein Roman über das Absurde, Vergebliche, Schöne in einer endlichen Welt. Die sechziger Jahre - um dem Armeedienst zu entkommen, beginnen die beiden Freunde Burkhard Schlotheim und Josef Birnbaum ein Pädagogikstudium in Leipzig. Hier lernen sie die Halbfranzösin Anna kennen und finden einen Mitrivalen um ihre Liebe in Carl Clausberger. Nach einer Sommerreise ans Schwarze Meer sind sie nur noch zu dritt, aber das Leben geht weiter. Man träumt von Paris und lebt im Oderbruch, Hinterlückenstein im Erzgebirge und Berlin. Erst als die Mauer fällt, steht die Welt für sie offen, aber für Anna ist es da schon zu spät. Eine großartiges Buch über Freundschaft, Liebe und Rotwein und das Märchenhafte im Alltag.
Bernd Schirmer Kolejność książek (chronologicznie)






Eine deutsche Reisegruppe auf Bildungstour in und um Neapel: Bildungsbeflissene nervende Paare, in der Mehrzahl Wessis, wie es komischer kaum geht. Nur die beiden nicht mehr ganz jungen Einzelreisenden Eva Stadler und Fred Schwichtenberg, beide aus unterschiedlichen Hemisphären stammend (aber aus welchen?), fallen aus dem Klischee und erleben unter italienischem Himmel die Liebe. Dabei geht es nicht ohne Lügen, Verwechslungen, Rätsel, Offenbarungen und natürlich Sinnlichkeit. Bernd Schirmers neuer Roman steckt voller Überraschungen, Humor und Weisheit.
Cahlenberg
- 178 stron
- 7 godzin czytania
Cahlenberg ist ein Ort, oder eine Gegend, ich weiß es nicht. Niemand weiß es, nicht einmal Thierfelder. Cahlenberg, sagen manche, ist eine Landschaft, irgendwo im Norden, zwischen Wäldern und Seen, eine Moränenlandschaft. Aber keiner von allen, mit denen ich in den letzten Monaten gesprochen habe, war je in Cahlenberg. Später, viel später sagte Thierfelder: Cahlenberg ist das andere. Cahlenberg ist die Sehnsucht. Cahlenberg ist die Vergeltung und die Rache. Aber da war Thierfelder schon schwermütig. Curt Clawohn dagegen sagte: Cahlenberg ist ein Versuch. Cahlenberg ist der letzte Versuch. Doch Clawohn neigt seit jeher zu Übertreibungen.
Das ist der allererste Roman (1992 erschienen), der die Wende-Ereignisse und das ungewöhnliche Befinden der Ostdeutschen danach zum Thema hatte – von einem Ostdeutschen geschrieben, ohne Larmoyanz und ohne Beschuldigungswahn. Der Humor des Betroffenen unterscheidet das Buch von späteren Arbeiten jüngerer Autoren, die sich nicht betroffen fühlten, und von späteren Arbeiten anderer Schriftsteller, denen das Lachen vergangen war. Nach nur wenigen Jahren bewirkt das Erzählte Erinnerung an eine irre Zeit, die Bernd Schirmer so genau und so irr beschrieben hat, daß man meint, auch die Giraffe habe es gegeben. Oder war es vielleicht doch ein Känguruh? (Christel Berger)
Doktorspiel
- 237 stron
- 9 godzin czytania




