Gerhard Szczesny, seit seiner Jugend vom Buddhismus fasziniert, untersucht die Gründe, warum die Lehre des Buddha in armseliger Esoterik ihren Höhepunkt fand. Nach umfangreichem Quellenstudium präsentiert er eine kritische Darstellung der Buddhabotschaft in ihren indischen, chinesischen, japanischen und tibetischen Ausprägungen. Der Überblick über die historische Entwicklung des Buddhismus stützt sich auf erforschte Sachverhalte und abgeleitete Vermutungen, zielt jedoch darauf ab, die zentralen religiösen und philosophischen Themen unabhängig von zeitgeschichtlichen Umständen zu erörtern. Trotz des Bestrebens nach Objektivität ist eine kritische Distanz zum Thema deutlich spürbar, und der Text hat oft den Charakter einer persönlichen Auseinandersetzung. Szczesny zeigt, wie der nüchtern-empirische Ansatz des historischen Buddha im Laufe der Geschichte in spekulative Abstraktionen abdriftete. Da es bis heute keine Beweise dafür gibt, dass nicht-empirische Weltbeschreibungen nicht ins Leere führen, kommt er zu dem Schluss, dass der Buddhismus, wie viele andere Philosophien und Religionen, irreführende Orientierungen bietet. Besonders die Vorstellung, dass alles „Geistige“ höherwertig ist als das Irdische, hat zu einer gefährlichen Entwertung des Lebens geführt.
Gerhard Szczesny Kolejność książek (chronologicznie)
31 lipca 1918 – 28 października 2002






Als die Vergangenheit Gegenwart war
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German
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Herderbücherei Initiative: Zurück zu den Tatsachen!
Mit Illusionen ist kein Staat zu machen
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Die Antwort der Religionen
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Ein Buddha für das Abendland
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Das Leben des Galilei und der Fall Bertolt Brecht
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Das sogenannte Gute
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Club Voltaire IV
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