Wohin die Reise geht. Eine Prognose des Unvorhersagbaren
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Seit jeher erwarten Menschen den Untergang der Welt. Gilgamesch beschrieb vor 3500 Jahren die alles zerstörende Flut, während die alten Germanen von Ragnarök sprachen, dem Tag, an dem die Midgardschlange alles verschlingen würde. Christen erwarten das Jüngste Gericht, bei dem der Herr die Guten von den Bösen scheiden wird. Der Weltuntergang wurde unzählige Male vorhergesagt und immer wieder verschoben. Der Autor hat in der Vergangenheit seine Ansichten über den Zustand der Welt niedergeschrieben, und seit seiner letzten Buchveröffentlichung ist die Erde zehnmal um die Sonne gewandert. In dieser Zeit ist der Autor auch um zehn Jahre älter geworden. Es ist viel geschehen: Massive Wanderungsbewegungen destabilisierten das politische Gefüge Europas, und einige EU-Staaten mussten finanziell stabilisiert werden. In den USA negiert ein Präsident viele als unantastbar geltende Doktrinen. Großbritannien hat die EU verlassen, während China auf der internationalen Bühne an Einfluss gewinnt. Unter US-Führung wurden Sanktionen gegen Russland verhängt, und Nordkorea entwickelte sich zur Atommacht. Die Kriege im Mittleren Osten destabilisieren weiterhin zahlreiche Staaten. Traditionen werden zunehmend in Frage gestellt, und die Komplexität des Alltags nimmt zu. Der Optimismus des Autors hat abgenommen, da viele seiner Hoffnungen enttäuscht wurden. Diese veränderte Sichtweise motivierte ihn zu diesem Werk.



