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Stephan Mann

    Donatella Landi, le déjeuner sur l'herbe, Zoo 1993 - 2009
    Von Matisse bis Mack
    Wundertüte
    • Wundertüte

      • 96 stron
      • 4 godziny czytania

      Künstlerreisen haben eine lange Tradition. Generationen von Künstlern wurden inspiriert von Eindrücken fremder, ferner Ländern. Auch für den Maler Thitz sind Reisen eine schier unerschöpfliche Inspirationsquelle für seine Welt- und Städtebilder. In ihnen entdeckt man immer auch charakteristische topografische Gegebenheiten der Orte, vor allem haben sie aber ein Thema: die Menschen. Thitz' Bilder leben vom Dialog: Der Betrachter verliert sich schnell in den unzähligen Geschichten, in einem farbigen Geflecht aus Häusern, Autos, Figuren und versteckten Botschaften. Der Blick, den der Maler uns auf die Welt schenkt, ist so vielschichtig und facettenreich wie seine Weltpanoramen. Er zeigt uns eine Wirklichkeit mit doppeltem Boden und ihre Ambivalenz in einer beschleunigten modernen Welt voller kultureller Vielfalt, aber auch Einsamkeit und Melancholie. Exhibition: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau (17.4 - 30.5.2010) and Museum Herakleidon, Athen (2.6 - 8.7.2010).

      Wundertüte
    • Von Matisse bis Mack

      • 234 strony
      • 9 godzin czytania

      Ausgehend von der Rosenkranzkapelle der Dominikanerinnen in Vence von Henri Matisse faßt der Autor weitere Kapellengestaltungen des 20. Jahrhunderts in einer Werkgruppe zusammen und führt für sie den Begriff der Künstlerkapelle ein. Neben monographischen Darstellungen geht es in erster Linie um die Verflechtungen und Beziehungen sowie funktionalen Differenzierungen der einzelnen Künstlerkapellen. Bis hin zu Marc Chagalls biblischer Botschaft im Museum in Nizza beschreibt der Autor die enge Beziehung zwischen den Künstlern und der Kirche, die jedoch nicht zu einem Verlust an künstlerischer Autonomie führt. Die Künstlerkapelle stellt innerhalb der interdisziplinären Diskussion um eine zeitgemäße sakrale und religiöse Kunst einen ernsthaften Versuch dar, der Beliebigkeit der «Ausstellungskirche» ein eigenes, das Ganze im Blick behaltendes Konzept entgegenzusetzen.

      Von Matisse bis Mack
    • Die Arbeit der italienischen Videokünstlerin Donatella Landi ist in Deutschland bisher noch unentdeckt: ihr aktuelles Thema die Natur. Landi, die sich gerne auf bereits bestehende Werkgruppen bezieht und aktuellen Themenstellungen gegenüberstellt — somit neu bewertet –, griff für ihre neue Arbeit am Niederrhein auf ihr früheres Werk „Zoo“ zurück. In ihrer Videoinstallation konfrontiert sie den Ausblick auf die rheinische Landschaftsidylle mit Filmsequenzen aus den zoologischen Gärten Italiens – der Betrachter im schmalen Raum zwischen den Projektionen ist hierbei ohne Ausweichmöglichkeit und unmittelbarer Teil der Situation. Durch die Integration des Zuschauers in das spannungsreiche Gegenüber von Mensch und Tier gelingt es der Künstlerin, eine außerordentliche emotionale Dichte zu schaffen, die mit subtilen Bildern und ohne pädagogische Hintergedanken beeindruckt.

      Donatella Landi, le déjeuner sur l'herbe, Zoo 1993 - 2009