Thailand 151
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Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft, die 2010 in Südafrika stattfinden wird, rückt der Fußball auf dem schwarzen Kontinent stärker ins öffentliche Interesse. Thilo Thielke, viele Jahre Korrespondent des 'Spiegel' in Afrika, hat sich auf eine Entdeckungsreise begeben. Er besuchte Streetfootball- Mannschaften in Mosambik, feierte mit Fans im südafrikanischen Soweto, beobachtete den deutschen Trainer Berti Vogts bei seinem Scheitern in Nigeria, rätselte über den Hexen-Kult im tansanischen Fußball und begleitete den Aufstieg eines kenianischen Teams vom Sozialprojekt zum Proficlub. Seine eindrucksvoll bebilderten Reportagen vermitteln das lebendige Bild einer faszinierenden Fußballkultur
Januar 2008: Kenia steht am Rand eines Bürgerkriegs. Bewaffnete Jugendliche verwüsten die Slums von Nairobi, Protestmärsche werden gewaltsam aufgelöst, und im Rift Valley brennen Kirchen mit Menschen darin. Auslöser sind die Präsidentschaftswahlen vom 27. Dezember 2007, die Präsident Mwai Kibaki knapp gewonnen hat. Opposition und internationale Beobachter sprechen von Betrug, da die Unregelmäßigkeiten bei der Stimmauszählung offensichtlich sind. Das Land versinkt im Chaos, und vor allem die Kikuyu-Ethnie wird brutal angegriffen. Seit April 2008 regieren Kibaki und der Oppositionspolitiker Raila Odinga gemeinsam, doch der Frieden bleibt fragil. Thilo Thielke, Spiegelreporter, reiste wochenlang durch Kenia und dokumentierte seine Beobachtungen, Gespräche und Fotos in einem politischen Tagebuch, ergänzt durch frühere Aufzeichnungen aus seiner Zeit als Korrespondent in Nairobi. Seine packenden Reportagen zeigen die Eskalation der Gewalt und die tiefen gesellschaftlichen Risse, die durch korrupte Eliten verursacht werden, die sich bereichern, während soziale Unterschiede das Land zerreißen. Thilo Thielke, geboren 1968, arbeitete von 1985 bis 1990 für die Neue Presse in Hannover und wechselte dann zum SPIEGEL, wo er verschiedene Redakteurspositionen innehatte, bevor er 2003 Korrespondent in Nairobi wurde.
In het concentratiekamp Auschwitz worden een Poolse jongen en een Pools-joods meisje in 1943 verliefd op elkaar en slagen er in 1944 in samen te ontsnappen.
Analyse: Roman historique. Roman d'amour.
»Geschmack von bitterer Süße, vor einer Ewigkeit gekostet. Nur die Erinnerung bleibt – die Erinnerung an die erste Liebe. Sie liegt im Nebel der Vergangenheit, schmerzvoller noch: Sie ging verloren.« Süddeutsche Zeitung Der 19jährige Pole Jurek Bielecki wird 1940 als Widerstandskämpfer in das neu eingerichtete Konzentrationslager Auschwitz gebracht. Er verliebt sich in die junge Jüdin Cyla Cybulska. Mit Hilfe treuer Freunde, einer gestohlenen Uniform und falscher Papiere gelingt dem Paar die Flucht. Cyla wird bei einer älteren Bäuerin versteckt, Jerzy geht zu den Partisanen. Aufgrund falscher Angaben der Bäuerin glauben beide nach dem Ende des Krieges, der andere sei tot. Cyla heiratet und geht nach New York, und auch Jerzy gründet eine Familie. Erst 1983 erfahren sie durch Zufall, daß der andere noch lebt und nehmen Kontakt zueinander auf. Eine sorgfältig recherchierte, spannend erzählte Geschichte, die ans Wunderbare grenzt.
„An Gott kommt keiner vorbei – außer Libuda!“ Diese populäre Fan-Weisheit verdeutlicht die kulthafte Verehrung, die man noch heute dem dribbelstarken Ruhrgebiets-Fußballer entgegenbringt. Es waren weniger die großen Erfolge, die Reinhard Libuda zur Legende werden ließen, als vielmehr die Ästhetik seiner Spielkunst und die Tragik seines Lebens. Spiegel-Redakteur Thilo Thielke hat die Lebensgeschichte des 1996 gestorbenen Fußballgenies ausführlich recherchiert und spannend beschrieben. Über die Erstveröffentlichung urteilte die Zeitung Reviersport: „Eine wunderbar kenntnisreiche, liebevolle und sehr traurig stimmende Biografie“, während die Bild-Zeitung lobte: „Eine lebendige, packende und mitreißende Recherche.“