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Ulrich Bahrke

    Psychotherapie: Praxis: Katathym imaginative Psychotherapie
    Der »innere Richter« im Einzelnen und in der Kultur
    Angriffe auf den Denkraum
    • Angriffe auf den Denkraum

      Konsequenzen für die klinische Praxis, Kultur und Gesellschaft. Eine Publikation der DGPT

      • 425 stron
      • 15 godzin czytania

      Wo Denkverbote, Tabuisierungen oder Kriegsbedingungen herrschen, sind Angriffe auf den Denkraum real und drohen die Zersetzung des Denkens selbst. Die Beiträger*innen untersuchen diese Angriffe in Klinik und Gesellschaft, um neue Ansätze im Umgang mit Bedrohungen zu finden. Ausgangspunkt sind Wilfred R. Bions Erfahrungen im Ersten Weltkrieg, die schwierige Behandlungssituationen beleuchten, in denen Patient*innen alle Verbindungen zu Psychoanalytiker*innen angreifen. Diese Angriffe prägen auch die Gesellschaft: Fake News und sich voneinander entfernende soziale Lebenswelten gefährden Konsens und grundlegende Prinzipien des Miteinanders. Die Autor*innen analysieren verschiedene Facetten dieser Angriffe, um Denkräume neu zu gestalten. Themen umfassen unter anderem die iranische Diktatur, religiöse Rigidität, den Zusammenhang von Wissen und Glauben in der Psychoanalyse sowie identitäre Sackgassen des Denkens. Weitere Beiträge thematisieren Grenzverletzungen in der Psychoanalyse, Erfahrungen mit afghanischen Patientinnen und die Herausforderungen in der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie. Das Werk bietet einen interdisziplinären Blick auf die Zerstörung von Denkräumen und deren gesellschaftliche sowie individuelle Bedingungen, und beleuchtet, wie wir unser Denken unter Bedrohung aufrechterhalten können.

      Angriffe auf den Denkraum
    • Der »innere Richter« im Einzelnen und in der Kultur

      Klinische, soziokulturelle und literaturwissenschaftliche Perspektiven / Léon Wurmser zum 80. Geburtstag

      • 254 strony
      • 9 godzin czytania

      Eine der zentralen psychoanalytischen Grundannahmen Sigmund Freuds ist das Über-Ich. Dieses Konzept des »inneren Richters« entwickelte Léon Wurmser in bedeutender Weise weiter, indem er Formen und Strukturen des Über-Ichs bis in die Verzweigungen philosophischer Erörterungen und kulturell-gesellschaftlicher Aspekte hinein darstellte. Diese Herangehensweise wird der Tatsache gerecht, dass Manifestationen des Über-Ichs – wie Scham- und Schuldgefühle, Ressentiments und Wiederholungszwänge – sowohl für klinische Behandlungen als auch für das Verständnis von Kulturphänomenen eine große Bedeutung haben. Die Autorinnen und Autoren beleuchten aus ihren jeweiligen Arbeits- und Forschungsfeldern heraus psychoanalytisch-klinische, soziokulturelle und literatur- und kulturwissenschaftliche Aspekte des »inneren Richters« und lassen die tragische Wahrheit der Konfliktnatur des Menschen aufscheinen. Mit Beiträgen von Jan Assmann, Bernd Deininger, Friedrich-Wilhelm Eickhoff, Jörg Frommer, Heidi Gidion, Beata Hammerich, Elisabeth Imhorst, Heidrun Jarass, Marion M. Oliner, Günter Reich, Beate Steiner, Martin Stern, Harald Strohm und Léon Wurmser

      Der »innere Richter« im Einzelnen und in der Kultur
    • Psychotherapie: Praxis: Katathym imaginative Psychotherapie

      Lehrbuch der Arbeit mit Imaginationen in psychodynamischen Psychotherapien - 2. Auflage

      • 246 stron
      • 9 godzin czytania

      Dr. Bahrke und Dr. Nohr präsentieren in diesem Buch Psychotherapeuten und Psychoanalytikern, wie sie mit der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP) auf dem aktuellen Stand psychodynamischer Erkenntnisse arbeiten können. Diese Methode, ursprünglich von Hanscarl Leuner als „Katathymes Bilderleben“ 1955 eingeführt und seither weiterentwickelt, wird durch anschauliche Fallbeispiele und systematische Darstellungen verdeutlicht. KIP integriert Imaginationen in den Therapieprozess, um unbewusste Wünsche, Konflikte und deren Abwehr sowie die Übertragungsbeziehung symbolisch darzustellen. Die vom Therapeuten angeregten Imaginationen bereichern den psychodynamischen Verstehensprozess und bieten einen affektnahen, motivationsfördernden Zugang zur Bearbeitung verschiedener Störungsbilder in Kurz- und Langzeittherapien. Im Gegensatz zu anderen Methoden, die ebenfalls Imaginationen nutzen, werden diese in der KIP unter Berücksichtigung von Übertragung und Widerstand als Teil der Beziehungsarbeit verstanden. Das Buch richtet sich an psychodynamisch arbeitende Psychotherapeuten, Psychiater und Psychoanalytiker, die mit Imaginationen arbeiten, sowie an alle, die sich für Bildsprache, Metaphern und Träume interessieren.

      Psychotherapie: Praxis: Katathym imaginative Psychotherapie