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Gegen Wind und Wetter

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Seit mehr als 25 Jahren nimmt Mario Vargas Llosa zu literarischen und politischen Themen Stellung. Die Lektüre des vorliegenden Bandes macht deutlich, mit welchem Ernst und mit welcher Leidenschaft sich der Autor mit den unterschiedlichsten Gebieten beschäftigt, von denen viele quasi leitmotivisch wiederkehren: seine literarischen Vorbilder, seine Rebellion gegen jede Art von Unterdrückung persönlicher Freiheiten, die Entwicklung Lateinamerikas, die Pflichten des Intellektuellen. Vargas Llosa hat die Zusammenstellung seiner journalistischen Arbeiten folgendermaßen kommentiert: »Der Leser wird mit der gleichen Perplexität wie ich feststellen, daß es mehr Zweifel als Gewißheiten gibt und daß diese so simpel und kurz sind, daß sie in wenigen Worten zusammengefaßt werden können: die Literatur ist letztlich wichtiger als die Politik; Freiheit ist nicht trennbar von sozialer Gerechtigkeit; der zeitgenössische Intellektuelle wird aus Opportunismus, Feigheit oder Blindheit häufig zum Verbündeten der Barbarei; der Pessimismus scheint eine realistischere Haltung als der Optimismus zu sein, was die unmittelbare Zukunft Lateinamerikas betrifft, aber das heißt keineswegs, zu resignieren.«

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Gegen Wind und Wetter, Mario Vargas Llosa

Język
Rok wydania
1988
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gegen Wind und Wetter
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1988
Oprawa
miękka
Liczba stron
284
ISBN10
3518115138
ISBN13
9783518115138
Seria
Tagi
Opis
Seit mehr als 25 Jahren nimmt Mario Vargas Llosa zu literarischen und politischen Themen Stellung. Die Lektüre des vorliegenden Bandes macht deutlich, mit welchem Ernst und mit welcher Leidenschaft sich der Autor mit den unterschiedlichsten Gebieten beschäftigt, von denen viele quasi leitmotivisch wiederkehren: seine literarischen Vorbilder, seine Rebellion gegen jede Art von Unterdrückung persönlicher Freiheiten, die Entwicklung Lateinamerikas, die Pflichten des Intellektuellen. Vargas Llosa hat die Zusammenstellung seiner journalistischen Arbeiten folgendermaßen kommentiert: »Der Leser wird mit der gleichen Perplexität wie ich feststellen, daß es mehr Zweifel als Gewißheiten gibt und daß diese so simpel und kurz sind, daß sie in wenigen Worten zusammengefaßt werden können: die Literatur ist letztlich wichtiger als die Politik; Freiheit ist nicht trennbar von sozialer Gerechtigkeit; der zeitgenössische Intellektuelle wird aus Opportunismus, Feigheit oder Blindheit häufig zum Verbündeten der Barbarei; der Pessimismus scheint eine realistischere Haltung als der Optimismus zu sein, was die unmittelbare Zukunft Lateinamerikas betrifft, aber das heißt keineswegs, zu resignieren.«