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Leben im Mittelalter

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Der Berliner Tagesspiegel hebt hervor, dass der Leser angenehm überrascht sein wird, denn das Buch ist ausgesprochen spannend. Es beginnt mit einer Beschreibung der Lebensbedingungen im Mittelalter, insbesondere des Klimas, das die Menschen Naturkatastrophen schutzlos ausgesetzt hat. Eine zerstörte Ernte führte oft zu Hunger und verheerenden Seuchen. Goetz thematisiert die Familie im Mittelalter, einschließlich Liebe und Sexualität, gefolgt von Kapiteln über das Leben von Mönchen, Bauern, Rittern und dem Stadtbürgertum als zentrale Aspekte der mittelalterlichen Alltagsgeschichte. Er unterscheidet zwischen Institutionen, Räumen und Menschen. So beschreibt er das System der Grundherrschaft, in das die hörigen Bauern integriert waren, und die Lebensräume, von der ärmlichen Bauernkate bis hin zum Dorf. Die Menschen werden weniger als Individuen, sondern als Mitglieder ihrer Gemeinschaft betrachtet. Das asketische Leben im Kloster unterscheidet sich deutlich vom Alltag der Bauern und dem höfischen Leben mit seinen Festen und Turnieren. Auch die Lebensideale variieren: das apostolische Leben der Mönche, der ritterliche Ehrencodex und die auf Erwerb gerichtete Mentalität der Stadtbürger. Die idealisierte Norm war jedoch oft die Ausnahme. Diese Darstellung bringt die Zusammenhänge anschaulich hervor und widerlegt das Bild vom finsteren Mittelalter.

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Leben im Mittelalter, Hans Werner Goetz

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Leben im Mittelalter
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
1994
Oprawa
twarda
Liczba stron
302
ISBN10
3406379702
ISBN13
9783406379703
Seria
Pierwsze wydanie
1996
Oryginalna nazwa
Leben im Mittelalter
Ocena
4 z 5
Opis
Der Berliner Tagesspiegel hebt hervor, dass der Leser angenehm überrascht sein wird, denn das Buch ist ausgesprochen spannend. Es beginnt mit einer Beschreibung der Lebensbedingungen im Mittelalter, insbesondere des Klimas, das die Menschen Naturkatastrophen schutzlos ausgesetzt hat. Eine zerstörte Ernte führte oft zu Hunger und verheerenden Seuchen. Goetz thematisiert die Familie im Mittelalter, einschließlich Liebe und Sexualität, gefolgt von Kapiteln über das Leben von Mönchen, Bauern, Rittern und dem Stadtbürgertum als zentrale Aspekte der mittelalterlichen Alltagsgeschichte. Er unterscheidet zwischen Institutionen, Räumen und Menschen. So beschreibt er das System der Grundherrschaft, in das die hörigen Bauern integriert waren, und die Lebensräume, von der ärmlichen Bauernkate bis hin zum Dorf. Die Menschen werden weniger als Individuen, sondern als Mitglieder ihrer Gemeinschaft betrachtet. Das asketische Leben im Kloster unterscheidet sich deutlich vom Alltag der Bauern und dem höfischen Leben mit seinen Festen und Turnieren. Auch die Lebensideale variieren: das apostolische Leben der Mönche, der ritterliche Ehrencodex und die auf Erwerb gerichtete Mentalität der Stadtbürger. Die idealisierte Norm war jedoch oft die Ausnahme. Diese Darstellung bringt die Zusammenhänge anschaulich hervor und widerlegt das Bild vom finsteren Mittelalter.